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Eine Allianz für den Einzelhandel

Je reibungsloser der Geschäftsalltag, desto mehr Gewinn können Sie erzielen. Leider aber läuft nicht immer alles nach Plan: Ein Wasserrohrbruch im Gebäude, der Ihre Ware schwemmt, eine Bande gemeiner Gauner, die das Gros ihrer Sattelabteilung während eines nächtlichen Raubzuges abtransportiert — vor Schadensfällen ist kein Einzelhändler gefeit. Doch davon sollten Sie sich nicht verrückt machen lassen. Mit der passenden Versicherung müssen Sie sich um die finanziellen Folgen solcher Zwischenfälle nämlich keine Sorgen machen.


Diese Versicherungen brauchen Sie!


 
1. Betriebshaftpflicht-Versicherung
Eine Betriebshaftpflichtversicherung ist ein Muss für jedes Unternehmen. Sie sichert Sie gegen Fehler und Missgeschicke ab, bei denen Dritte zu Schaden kommen. Diese können schließlich jederzeit passieren. Kommen Sie mit der Beseitigung des Schnees vor Ihrem Laden nicht hinterher, kann ein Kunde stürzen. Rutscht einem Mitarbeiter beim Einräumen der Regale der Rotwein aus der Hand, kann das böse Flecken auf Kundenkleidung hinterlassen. Verkaufen Sie unwissentlich verdorbene Ware, droht eine Salmonellenvergiftung. Die Betriebshaftpflichtversicherung bewahrt Sie in solchen Fällen vor Schadenersatzzahlungen.
 
2. Sach- und Ertragsausfall-Versicherung
Diese Versicherung sichert die Sachwerte und Erträge Ihres Handelsbetriebs ab. Zu den Sachwerten zählen beispielsweise: Waren und Vorräte, Betriebseinrichtung, Elektronik, Gebrauchsgegenstände Ihrer Mitarbeiter oder fremdes Eigentum in Ihren Geschäftsräumen. Entgehen Ihnen wegen des Sachschadens Gewinne, greift die Betriebsunterbrechung. So müssen Sie sich um die fortlaufenden Kosten wie Mieten und Gehälter keine Sorgen machen. Dabei entscheiden Sie selbst, gegen welche Risiken Sie Ihren Betrieb versichern wollen. Mit einer Mehrgefahrendeckung sind Sie gegen Schäden infolge der häufigsten Risiken abgesichert. Dazu zählen: Feuer, Einbruchdiebstahl, Leitungswasser, Sturm und Hagel sowie Glasbruch. Bei einer Allgefahrendeckung werden nicht nur einzeln benannte Gefahren versichert: Versicherungsschutz besteht auch bei Zerstörung, Beschädigung oder Abhandenkommen versicherter Gegenstände durch beliebige Ursachen.

3. Unfall-Versicherung
Die gesetzliche Unfallversicherung deckt Arbeitsunfälle ab. Es gibt jedoch Fälle, in denen sie nicht greift. Nämlich wenn sich der Unfall ereignet während der Versicherte...
• auf dem Arbeitsweg einen Umweg macht • einen Tankstopp einlegt • private Einkäufe im Supermarkt erledigt • oder in der Mittagspause spazieren geht.
Außerdem bietet die gesetzliche Unfallversicherung nur eine minimale Grundabsicherung. Um den gewohnten Lebensstandard beizubehalten, brauchen Sie eine zusätzliche Unfallversicherung. Diese versichert sowohl Ihre Mitarbeiter als auch Sie selbst umfassend. Angenehmer Nebeneffekt: Durch die zusätzliche Sozialleistung steigern Sie Ihre Attraktivität als Arbeitgeber.
 
4. Rechtsschutz-Versicherung
Manchmal lässt sich ein Rechtsstreit nicht vermeiden. Egal ob streitlustige Kunden, unzuverlässige Lieferanten oder Dienstleister – mit der Rechtsschutzversicherung können Sie auf Ihr Recht bestehen. Die Kosten für den Prozess trägt HDI. Auch dann, wenn das Gerichtsverfahren im Ausland stattfindet. Die Gebühren für Schieds- oder Schlichtungsverfahren werden ebenfalls übernommen.

5. Transportgut-Versicherung
Wenn Sie Waren mit eigenen Fahrzeugen ausliefern, tragen Sie als Einzelhändler ein zusätzliches Risiko. Transportgut und deren Verpackung können auf dem Weg durch verschiedene Gefahren wie höhere Gewalt, verkehrsbedingte Notfallbremsung oder Platzen von Reifen beschädigt werden. Ihr Wagen kann aber auch gestohlen werden. Die daraus resultierenden Lieferverzögerungen führen zu Umsatzeinbußen. Mit der Transportversicherung sind Sie gegen Schäden, die auf dem Transportweg entstehen, abgesichert. Und das Beste: Das Versendungsrisiko im Zusammenhang mit dem Onlinehandel ist ebenso mitversichert. Super nicht nur für das Sattelmobil, sondern auch ihren mobilen Verkaufsanhänger.

 

© Pete Linforth_Pixabay.de

HIPPO will‘s wissen
Wie oft sollte ein Ladenbetreiber seine Versicherungen durchforsten und worauf muss er achten?
Der richtige Versicherungsschutz ist auch für kleine und mittlere Unternehmen oft ein komplexes Thema. Für viele Einzelhändler ist „Versicherung“ deshalb ein ungeliebtes Thema. Die Gefahr dabei: Deckungs- und Versicherungssummen sind nicht mehr aktuell, der Versicherungsschutz bildet die aktuelle Rechtsprechung nicht mehr ab oder hat Deckungen wie Cyberschutz überhaupt noch nicht vorgesehen. Oder der Betrieb hat sich weiterentwickelt, den Umsatz gesteigert oder hat neue Produkte und Dienstleistungen im Sortiment aufgenommen. Im Schadenfall kann dann das böse Erwachen kommen, wenn Schäden durch den bestehenden Versicherungsschutz gar nicht oder nur ungenügend gedeckt sind. Mindestens alle drei Jahre sollte deshalb der Versicherungsschutz des Unternehmens einer gründlichen Prüfung unterzogen werden. Und zwar sowohl im Hinblick auf die Deckungsumfänge – als auch im Hinblick auf die versicherten Gefahren. Also: Sind die vereinbarten Deckungs- und Versicherungssummen noch hoch genug und sind alle Einrichtungen und Dienstleistungen des Unternehmens vom Versicherungsschutz umfasst? Und: Sind in den letzten Jahren neue Gefahren für das Unternehmen relevant geworden oder haben sich Gefahrenschwerpunkte verschoben?
 
Was sind typische Punkte der „Überversorgung" und wo besteht häufig ein nicht ausreichender Schutz?
Überversorgung beziehungsweise Doppeldeckungen bestehen erfahrungsgemäß häufig da, wo der Versicherungsschutz aus einer Vielzahl von Einzeldeckungen zusammengestellt wurde. Denn je nach Ausgestaltung des Versicherungsprodukts können sich Deckungen überlappen. Das bedeutet zwar höhere Kosten für den Versicherungsnehmer, nicht aber besseren Schutz. Doppeldeckungen durch nicht abgestimmte Versicherungsprodukte sind daher für den Unternehmer ärgerlich. Wirklich gefährlich können aber Deckungslücken durch nicht abgestimmte Versicherungsprodukte sein, wenn dann im Schadenfall festgestellt wird, dass ein Risiko gar nicht versichert gewesen ist, weil es irgendwie „durchs Raster“ gerutscht ist.
 
Stichwort Kleingedrucktes: Worauf muss der Versicherungsnehmer da achten und was wird gerne mal übersehen?
Es gibt einige Deckungen, die gerne übersehen werden. Zum Beispiel sollte die Betriebsunterbrechungs-Versicherung für alle Gefahren bestehen und nicht nur für Feuer. Auch die Mitversicherung von Elementargefahren kommt häufig zu kurz. Und ganz aktuell ist vor dem Hintergrund der DSGVO natürlich das Thema Datenschutz. Risiken im Zusammenhang mit Datenschutzverletzungen sollten unbedingt mitversichert werden. Das gilt besonders, wenn Produkte auch online verkauft werden, aber auch bei der Verwendung von elektronischen Zahlungsmitteln wie Kreditkarten oder Girocard.
 
Für wen eignet sich ein „All inclusive"-Versicherungspaket?
Mit einem „All inclusive“-Versicherungspaket kann der Unternehmer – und in dem hier betrachteten Fall der Einzelhändler – davon ausgehen, dass die einzelnen Komponenten des Pakets optimal aufeinander und auf die Branche abgestimmt sind. Dabei heißt „Versicherungspaket“ nicht unbedingt auch „Einheitslösung für alle Unternehmen“. Dabei bieten die Versicherer Pakete an, die ganz individuell geschnürt sind. Die HDI Compact-Police lässt sich zum Beispiel aus einer Vielzahl verschiedener Bausteine und Zusatzkomponenten individuell zusammenstellen. Dabei ist gewährleistet, dass alle Komponenten optimal aufeinander abgestimmt sind und keine Deckungslücken oder Doppelversicherungen entstehen.
Vielen Dank an unseren Versicherungsexperten Andreas Ahrenbeck von HDI Versicherungen, www.hdi.de
 

Veröffentlichung in der Online-Ausgabe HIPPO 7/2018


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