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Jetzt geht’s Hund

Er kommt gewissermaßen „bei Fuß“, der Hund des Reiters. Und da es viele Reiter gibt, die jeweils zwei Füße haben, kann man sich schnell ausmalen, wie viele Hunde die Pferdehöfe und Reitställe landauf, landab so bevölkern. Und all diese Hunde benötigen Equipment. Von der Leine bis zum Pfotenschuh gegen Streusalz, vom Regenmantel bis zum heimeligen Kuschelkissen. Was für ein Bedarf!

Foto: © Ebuwalker Pixabay

 
Kalter Hund?
Zitternde Hunde, die auf der Stallgasse kauern, bibbernde Hunde, die vor der Bande schaudern – nein, sie alle haben kein Jagdfieber – sie frieren: Beim treuen Warten auf Reiter und Pferd. Nicht jeder Vierbeiner nämlich hat so eine robuste Natur wie Huskys oder Neufundländer. Insbesondere kleine Hunde und Hunde mit kurzem Fell frieren schnell, wenn sie sich nicht bewegen. Unangenehm für alle Rassen sind Temperaturen unter Null. Nicht nur rassetypische Unterschiede bestimmen das Kälteempfinden, auch andere Faktoren bestimmen die Temperatur-Toleranz: Hunde mit niedrigem Gewicht, Welpen oder auch alte oder durch Krankheit geschwächte Hunde haben frostigen Gegebenheiten nicht viel entgegenzusetzen! Wärmendes Equipment gehört zum absoluten Must-have von Stall-, Hof- und Turnierhunden. Bieten Sie deshalb sowohl eine kuschelige und bedarfsweise auch regenfeste Bekleidung für obenrum als auch eine gut isolierte und weiche Unterlage für untenrum an und klären Sie den Besitzer über das Kälteempfinden seines Hundes auf!
 


Foto: www.prinzjimmy.de


Vom Prinzen für mehr Sicherheit
Der kleine Mischling Jimmy ist Namensgeber der Hamburger Manufaktur PRiNZ JiMMY. Seine Besitzerin Svenja Rusch erzählt, warum sie Zubehör für Hund und Pferd eigenhändig herstellt und worauf es ihr dabei besonders ankommt. „Jimmy war schon immer ein ganz eigener kleiner Charakter. Selbstverständlich sollten auch seine Halsbänder und Leinen etwas Besonderes sein. Dabei lege ich nicht nur Wert auf die Optik, sondern vor allem auch auf die Qualität und die Zweckmäßigkeit. Da die im Handel erhältlichen Standardprodukte nie alle Kriterien erfüllten, begann ich, eigene Halsbänder und Leinen für meinen kleinen Prinzen herzustellen. Schnell füllte sich seine Garderobe und auch mein Teilzeit-Pferd Elli wurde mit einer Kollektion ausgestattet. Da die Nachfrage im Freundes- und Bekanntenkreis nach meinen handgefertigten Unikaten immer größer wurde, habe ich im Oktober 2017 meine Manufaktur gegründet.“   
 
Veröffentlichung in der Print-Ausgabe HIPPO 1/2019 

Foto: © Amanda Cullingford_Pixabay


Wau – sauber und gepflegt
Den Hund mit der Pferdebürste zu striegeln, ist keine so gute Idee: „Hundefell unterscheidet sich grundlegend von Pferden. Pferdefell ist grundsätzlich kürzer und dicker. Hunde haben eine andere Fellstruktur und oft auch viel Unterwolle. Daher wird man mit Pferdestriegel/-bürsten bei den meisten Hunden wenig Erfolg haben“, erklärt Bernhard Rehrl vom Online-Anbieter Schnauzerl (www.schnauzerl.de) und führt aus: „Aber auch für die Hunde gibt es die unterschiedlichsten Kämme, je nach Fellbeschaffenheit und Zweck (Langhaar, Kurzhaar, Unterwollkämme, Flohkämme, feine Zahnung, grobe Zahnung, Entfilzungskämme und mehr). Je nach Hundefell und Zweck des Kämmens/Bürstens ist hier jeweils das richtige Produkt zu verwenden. Der falsche Hundekamm beim falschen Hundefell funktioniert nicht richtig und es wird für alle Beteiligten sehr mühsam.“ Also sollten Sie Ihren Kunden spezielle und variantenreiche Tools zum Kämmen und Entfilzen der Vierpfoter anbieten: Zum Basis-Sortiment gehören Kämme, Naturhaar- und Drahtbürsten sowie Gumminoppenstriegel und gezahnte Entfilzer. Ebenso Trimmmesser und -steine. Auch Pflegeprodukte wie Shampoos, Conditioner, Fellsprays und Entfilzungs-Konzentrate gehören zunächst in Ihr Verkaufsregal und später in den heimischen Beauty-Salon gut ausgestatteter Herrchen und Frauchen. Denn Waldi soll Halla ja in Sachen Top-Styling nicht eine Pfotenlänge nachstehen.   
 
Trimm dich...
Beim sogenannten Trimmen wird abgestorbenes Hundefell samt Haarwurzel ausgezupft. Das hört sich schlimmer an als es ist und verspricht gerade „dickfelligen“ Hunden mit wolligem Unterhaar große Erleichterung bei juckender Haut. Zum Einsatz dabei kommen unter anderem Trimmstein und -messer. Beim Scheren übrigens wird das Fell nur gestutzt. 
 
Veröffentlichung in der Print-Ausgabe HIPPO 1/2019

© Heimatrebell


Von Rebellen für Rebellen
Seit Ende 2013 fertigt Silke Reis in ihrer Manufaktur „HEIMATREBELL“ das, was die Herzen von Hunde- und Pferdebesitzern höherschlagen lässt: hochwertigen und exklusiven Lederschmuck für Zwei- und Vierbeiner – von Hand individuell und nach Maß designt und gefertigt. Die Designerin berichtet: „Den Gestaltungsmöglichkeiten sind dabei keine Grenzen gesetzt. Sie reichen von den verschiedenen Arten und Farben des Leders über Applikationen – vom Edelweiß bis zum Totenkopf – bis hin zur Farbe der Naht und Breite des Bandes. So bekommt von Mops bis Molosser, von Shetty bis Shire jeder genau das Schmuckstück, das ihm besonders gut steht und perfekt passt. Für die Besitzer werden im selben Design entsprechend Armschmuck, Gürtel oder Accessoires gefertigt.“  

© Heimatrebell


Die Idee 
Heimatrebell ist ein Brand mit sehr persönlichem Anliegen, eine Art Lebensgefühl, das sich um Bodenständigkeit und Natur, um Werte und Liebe zur Heimat dreht. Die Marke spielt mit Traditionen, ohne sie zu verraten. Sie setzt Kontrapunkte, indem bewusst Originales und Bewährtes mit modernen Elementen verbunden oder Bekanntes neu arrangiert wird. Authentisch auch im Material: „Am liebsten arbeite ich mit Naturprodukten. Dabei hat Antik-Leder, das schon mal über 100 Jahre alt sein kann, einen ganz besonderen Charme“, sagt Gründerin und Inhaberin Silke Reis. „Und nur so entstehen echte Unikate mit eigener Geschichte.“ Der Heimatrebell  ist facettenreich. Die Heimatrebellin natürlich auch. Er oder sie lässt sich in keine Schublade packen, geht den eigenen Weg und ist auf diese Weise schon weit gekommen. Je nach Anlass liebt es der Heimatrebell, sich und seine vierbeinigen Begleiter entsprechend zu kleiden – nie Mainstream, sondern immer exklusiv: stylish-urban beim Stadtbummel, lässig-trachtig beim Waldfest. Auch cool in schwarzem Leder und spitzen Nieten präsentiert man sich. Die Beziehung zu seinem Tier ist eine ganz besondere, da der Heimatrebell schon viele Menschen kennengelernt hat und wenige waren eine längere Beziehung wert, nur bei seinem vierbeinigen Partner findet er echte Treue und verlässliche Freundschaft...
 
Und wie steht der Heimatrebell zur Nachhaltigkeit?
„Wir achten beim Verpacken darauf, möglichst kein Plastik zu verwenden. Das heißt, wir verwenden zum Beispiel Papier- und kein Plastikklebeband. Unsere Schmuckstücke werden in Jutesäckchen mit Logo in klassischen Pappkartonagen versendet – ohne Plastikeinsatz.“ www.heimatrebell.de
 
Die heimatrebellischen VIER 
Mit vier Design-Linien kann die Heimatrebellin Silke Reis bisher aufwarten: 
Alpin: Manchmal braucht man einfach Herz und Edelweiß! 
Biker & Rocker: Raus aus dem Alltag, ab aufs Bike! 
Country-Style: Weil Weite und Freiheit zusammengehören!
Urban Casual: Cool – Streetstyle – #lovemyhood
Darüber hinaus gibt es noch spezielle Einzelstücke, die in keine Schublade passen. 
 
Veröffentlichung in der Print-Ausgabe HIPPO 1/2019


Foto: © Alexas Fotos_Pixabay

Leinenzwang?
Ob der Hund beim Spaziergang rund um den Stall, beim Ausritt oder auf dem Turnier an die Leine muss, ist nicht einheitlich geregelt. Der Eigentümer des Landes, der Veranstalter oder – in öffentlichen Bereichen – das Bundesland geben hier die Regeln vor. Gut beraten ist der Hundehalter jedenfalls, wenn er Halsband und Leine stets parat hat! Genau deshalb bieten Sie ja hier die unterschiedlichsten Modelle an... 
 
 
Beratungstipp 1: 
Karabiner aus Zinkdruckguss werden momentan häufig bei Hundeleinen verwendet, da sie sehr günstig und in vielen verschiedenen Farben erhältlich sind. Man sollte jedoch beachten, dass diese nicht rostfrei sind und in der Regel eine geringere Bruchlast haben als zum Beispiel Karabiner aus Edelstahl. Empfehlen Sie also die soliden Karabiner!
 
Beratungstipp 2:
Geschirr oder Halsband – eine Frage, die die Hundewelt spaltet. Sie als gut informierter Verkäufer sollten wissen: Die auf den Hund über die Leine einwirkenden Kräfte werden durch ein Geschirr definitiv günstiger verteilt. Ständiger Zug am Halsband tut nicht nur weh, er kann darüber hinaus zur chronischen Entzündung der Schilddrüse führen und auch die empfindliche Halswirbelsäule schädigen.
 
Veröffentlichung in der Print-Ausgabe HIPPO 1/2019

© Taustil


 
Vom Wasser aufs Land
Die Idee zu TAU STIL entstand nach einem Streifzug durch den Keller. Dort nämlich fand Tanja Nottebaum einige Schoten und Leinen, die früher einmal auf dem eigenen Segelboot zum Einsatz gekommen waren. Die Meerbuscherin, die eigentlich aus der Immobilienbranche kommt, erinnert sich...
„Das abgetakelte Tauwerk war zwar in Vergessenheit geraten, aber noch in sehr gutem Zustand. Viel zu schade, um es einfach zu entsorgen. Deshalb suchte ich nach einer Verwendungsmöglichkeit. Mein Hund Clooney besaß bis dahin nur eine Lederleine. Also überlegte ich, ihm aus dem Tauwerk ein modisches und gleichzeitig funktionsfähiges Accessoire zu schaffen. Ich tüftelte mich durch die alte Segelkunde und besuchte einige Yachtausrüster in der Umgebung von Düsseldorf. Hier wurde ich fündig und entdeckte tolles farbiges Takelgarn. So entstand die erste bunte und gleichzeitig sehr schicke Leine für Clooney – und mein neues, eigenes Label TAU STIL. Da ich persönlich viel Wert auf hochwertige Verarbeitung und gute Qualität lege, suche ich alle Taue und Garne hierfür individuell aus.“
 
Stylische Kombinationen
„Gerne möchte ich auch andere Hundebesitzer an dieser stilvollen Idee teilhaben lassen. Also biete ich nun die Gelegenheit, eine individuelle Kombination aus Tau und Takelgarn nach ganz individuellen Wünschen anzufertigen. Die fertige Hundeleine ist ein modischer Hingucker unter Hundebesitzern und lässt sich sogar der eigenen Gassi-Geh-Garderobe anpassen. Durch die Beschläge in Edelstahl und Messing sind die Leinen von TAU STIL rostfrei und ideal auch am Meer oder an der See geeignet. Clooney liebt seine Ausrüstung und präsentiert diese stolz. Auch die Pferdefreunde dürfen sich mittlerweile über den TAU STIL-Look für ihre Vierbeiner freuen. Mein Pferd Turbina musste natürlich auch ein passendes Halfter mit Führstrick angefertigt bekommen... Da es auch immer mehr Nachfrage nach meinen Artikeln für die Nicht-Hundebesitzer gibt, entwerfe ich in diesem Bereich verschiedene Accessoires wie beispielsweise Schlüsselanhänger und Armbänder aus Segeltau im TAU STIL-Look. Der Partnerlook für Hund, Pferd und Mensch ist so komplett!“ 
 

© Taustil

Und wie steht TAU STIL zur Nachhaltigkeit?
„Alle Produkte werden von Hand in der Manufaktur in Meerbusch bei Düsseldorf angefertigt. Der Versand erfolgt in handgenähten Leinensäckchen in recycelbaren Kartonagen. Zudem verwende ich nur hochwertige Qualität und widerstandsfähiges Tau: Die Produkte halten bei guter Pflege lange, so dass nicht so häufig neu gekauft werden muss. Das Tau beispielsweise ist geprüft nach Oeko-Tex und verrottungsbeständig!“
 
Ihr Marketing-Tipp insbesondere auch für kleine Manufakturen?
„Meine Marketingstrategien sind ganz klar online ausgerichtet – hauptsächlich Instagram/Facebook und Google; zudem finde ich die Präsenz auf Events enorm wichtig. Deshalb stelle ich auf ausgewählten Messen (keine Discountmessen) und Reitturnieren aus.“ www.taustil.de

Veröffentlichung in der Print-Ausgabe HIPPO 1/2019 

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