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LEDER

Leder – bewährtes Material. Ohne den Rohstoff Leder wäre die Reitsportausrüstung kaum denkbar. Auch in den Zeiten moderner Funktionstextilien und allerhand Kunststoffverbindungen gibt es Equipment, bei dem kein Weg an den bewährten natürlichen Materialien vorbeiführt.

Foto: © Andreas Pixabay


Leder unter der Lupe
Alles hat zwei Seiten. So auch das Leder. Die Fleischseite ist die Innenseite der Haut, die in der Regel später die Unterseite des Leders bildet. Die Narbenseite ist die mit Haaren versehene Außenhaut, die Fellseite, die Wind und Wetter trotzt und normalerweise als Lederoberseite fungiert. Auf den Kopf gestellt ist diese Ausrichtung beim sogenannten Veloursleder. Hier ist die raue Fleisch- oder auch Aasseite nach außen gewendet. Es gibt Leder mit und ohne Beschichtung. Das unbeschichtete und damit empfindliche Leder heißt Anilinleder. Leder mit einer nur leichten Schutzbeschichtung firmiert unter dem Begriff Semianilinleder. Dick aufgetragen wird beim beschichteten Leder. Hier schützt eine künstliche Oberfläche von mindestens 0,15 Millimetern. Wird die Lederbasis mit einem Belag von mehr als einem Drittel der Gesamtdicke beschichtet, ist das Endprodukt ein Materialmix, der offiziell nicht mehr als Leder benannt werden darf! Von besonderer Bedeutung gerade im Hinblick auf das robust Schuh- und Stiefelwerk von Reitern ist das Fettleder. Dieses auch als Ölleder bezeichnete Leder wird – wie der Name schon vermuten lässt – mit Fett, mit Öl oder mit Wachs wasserabweisend gemacht. So kann man auch bei Regenwetter trockenen Fußes durch den Modder stapfen.
 
Herkunft und Güte
Zumeist ist Leder ein Abfallprodukt: Die Tiere werden zur Fleischproduktion geschlachtet, die Haut zu Leder weiterverarbeitet. Zu den größten Lederlieferanten gehören Rinder, Büffel, Kälber, Schafe, Ziegen, Schweine – ja, und auch Pferde. Gerade im Fashionbereich werden auch exotische Leder eingesetzt von Schlangen und Krokodilen, von Antilopen und Kängurus, von Straußen und von einigen Fischarten wie Aal oder Rochen. Verantwortlich für die Qualität des Leders ist neben dem Herstellungsprozess und der späteren Pflege auch die Haltung und die Gesundheit der Ursprungsquelle: Eine naturnahe Tierhaltung und gesunde Ernährung machen sich positiv in der Lederqualität bemerkbar. In Massen gehaltene Tiere, die eng an eng im Stallmief vor sich her vegetieren mussten, bringen kein hochwertiges Leder. Das hochwertigste Leder vom Wirbeltier ist das sogenannte Kernleder, das aus Regionen möglichst nah der Wirbelsäule des Tiers stammt. Leder aus den Bereichen Hals und Bauch sind weniger qualitätsvoll.

 

Foto: © Lezsofi Pixabay

 
Aufgebröselt: Billig-Riemen
Sehr preiswerte Riemen, wie sie beispielsweise in China hergestellt werden und dann in Trensen oder Hilfs- oder auch Bügelriemen zum Einsatz kommen, bestehen häufig nicht aus einem Strang. Nein, um das Rohmaterial Leder zu sparen, wird in Schichten gearbeitet und sehr billig Materialien wie Papp, Schäume oder Kunststoff eingearbeitet. Auch sogenanntes Spaltleder ist minderwertig. Dieses auch als Split-Leder bekannte Material entsteht, wenn man nicht die gesamte Haut, sondern die rund vier Millimeter dicke Haut mit Oberhaut und den dazugehörigen unteren Schichten mittig spaltet. Der untere, günstige Teil ist sehr grobfaserig und wird entsprechend schnell brüchig. Eine weitere Möglichkeit, Lederprodukte extrem günstig herzustellen, ist das sogenannte Pressleder. Hier wird im Grunde wie bei Billigfleisch gearbeitet. Bestimmt kennen Sie das beim Schinken, denn hier haben die günstigen Formschinken längst die Kühlregale erobert. Wie beim Press- oder Klebleder besteht der Schinken hier nicht aus einem gewachsenen Originalstück, sondern aus kleinen Fleischstücken, die zusammengepresst und dann in Form schabloniert und geklebt werden. Wer diesen Produkten auf den Leim geht, hat zumeist nicht lange Freude daran. Denn: Natürlich gehen alle diese Sparvarianten auf Kosten der Stabilität und das birgt Risiken. Ein Bügel, der beim Springen reißt, ein Zügel, der während des Ausreitens zerfasert – das sind wirkliche Unfallquellen.

 

Foto: © Romavor Pixabay

 
Leder – All over
Leder fürs Pferd, Leder für den Reiter – Leder ist für alle da! Und: Es kommt in zahlreichen Ausrüstungsgegenständen und der Bekleidung zum Einsatz. Von Kopf bis Huf, von Kopf bis Fuß! Angefangen von der Trense über sämtliche Zügel- und Hilfszügel bis hin zu allerhand breiter und schmaler, kurzer und langer Riemen. Der Sattel aus Leder hat dem Kunststoffsattel inzwischen längst wieder den Rang abgelaufen und ist das Herzstück sämtlichen Lederequipments. Gurte – gerne aus weichem Leder – halten ihn an Ort und Stelle. Auch Gamaschen werden bei vielen Modellen trotz moderner Kunststoff-Konkurrenz aus Leder gefertigt. Hinzu kommen Verschlüsse beispielsweise an Pferdedecken.

Brands for friends
Der Reitsportfachhandel liebt Lifestyle und Fashion. Und deshalb schmücken neben den traditionellen Lederwaren immer mehr trendige Accessoires die Läden. Schicke Taschen sind von den Kundinnen besonders nachgefragt! Die Lederreitausrüstung startet mit der lederüberzogenen Kappe und dem regenfesten Lederhut, erstreckt sich über Lederjacken, Hosenbesatz, Handschuhe und Gürtel bis ganz hinunter zum Schuhwerk. Und gerade dieses Schuh-, respektive Boots- oder Stiefelwerk ist es, das echte Szenegänger von „den anderen“ unterscheidet. Hier stellen sich Markenfetischisten auf absolut guten Fuß. Yachtschuhe? – Ja klar, aber nicht irgendwelche: Wer was auf sich hält, trägt die Kulttreter eines bekannten amerikanischen Outdoorbedarf-Herstellers, der mit seinen gelben Leder-Boots ebenfalls das Reitervolk beschuht. Sicher gibt es inzwischen günstige Imitate, aber spätestens mit dem ersten eigenen Pferd benötigt man dann doch die Originale aus dem fernen New Hampshire. Bei den Outdoorstiefeln bröckelt das Markenmonopol des Stiefel- und Countrymode-Herstellers von der grünen Insel langsam und viele auch mit modernen Materialien kombinierte Lederstiefel bieten kostengünstige Alternativen zu den charakterstarken Fettlederboots aus Irland, von denen abertausende alljährlich über die angesagtesten Eventing-Plätze der Welt stapfen.

 

© Schmidt Handschuhe

 
Zug um Zug
Bequem sollen sie sein, die Reithandschuhe von heute, komfortabel und passend.  Sie sollen schützen, wärmen und sich zudem modisch trendy zeigen. Wenn sie dann auch noch lange halten, erfüllen die Handschuhe alle Anforderungen an eine optimale Hand-Bekleidung und die besteht auch heute immer noch sehr häufig aus echtem Leder.
Wie aus dem Lederstück ein griffiger Handschuh wird, erklärt Franz Tasch, einer von Deutschlands erfahrensten Handschuhmachern. Er führt seit einigen Jahren das Team von Reithandschuhhersteller Hauke Schmidt handwerklich an. „Tafelhandschuhe werden nicht etwa bei Tisch angezogen und auch beim Schreiben an die Schultafel nutzt man sie nicht. Der Begriff verweist auf die Herstellung von handgefertigten Handschuhen, so wie sie heute in manchen Manufakturen noch üblich ist. Bei diesem Verfahren suchen die ausgebildeten Handschuhmacher aus den sogenannten Lederkuppen die besten Stücke, die sich in Qualität, Stärke, Farbe und Zügigkeit zur Handschuhproduktion eignen. Damit sich das Leder gut bearbeiten lässt, wird es vor dem ersten eigentlichen Produktionsschritt in der Regel in feuchte Leinentücher eingeschlagen. Zug um Zug geht es dann weiter und zwar mit genau dem Arbeitsschritt, der dem Tafelhandschuh seinen Namen gibt: Das Leder wird nämlich vollkommen über der Tischkante – der Tafel – der Länge nach ausgezogen. Nachdem die Weite des Handschuhs mit einer Schere ausgeschnitten wurde, wird dann im zweiten Arbeitsschritt jeder Handschuh in Richtung der Fingerlänge erneut über die Tafelkante ausgezogen und in die richtige Länge gebracht. Mit einem stumpfen Messer, der Piquette, wird das Leder dann bis auf den letzten Millimeter ausgezogen. Beim sogenannten ‚Etavillonieren‘  wird dann eine Pappschablone aufgelegt. Mit dem Fingernagel markiert der Zuschneider nun den Umriss, wobei auf jeder Seite der Schablone nur noch zwei Millimeter überstehen dürfen.
Den letzten Schritt beim traditionellen Tafelschnitt bildet das sogenannte Fentieren. Hierbei werden die endgültige Form der Finger und des Daumens mit dem Kaliber ausgestanzt. Das Zuschneiden des Handschuhhauptteils und Daumens von Hand erfolgt mit sehr viel Präzision. Nachdem der gelernte Handschuhmacher all dies getätigt hat, kommen die Näherinnen zum Einsatz, die den Modellen mit Nadel und Faden zu Leibe rücken und möglichst flache Nähte ziehen. Beim finalen Puffen werden die Handschuhe mit Spezial-Bügeleisen in Form gebracht.“

Nachgefragt bei Franz Tasch  
Welche Leder verwenden Sie für die Handschuhe in der Regel?
„Vorwiegend Haarschaf, aber auch Ziegen, Hirsch, Peccary (ein Narbenleder aus den Häuten südamerikanischer wildlebender Schweine) und Hausschwein.“
 
Wie ist das gegerbt und gefärbt?
„Beide Arbeitsgänge mit so wenig Chemie wie möglich. Beim Leder ist nicht im Entferntesten so viel Chemie im Spiel wie bei Kunststoffen und sonstigen Materialien. Leder ist übrigens das einzige Material, welches zu 100 Prozent recycelbar ist.“
 
Sind eigentlich rechte und linke Hand in der Regel symmetrisch oder durchaus unterschiedlich?
„Ja, im Grunde sind sie schon gleich – außer beispielsweise nach Verletzungen. Aber die arbeitende Hand ist immer etwas stärker (etwa eine halbe Größe) als die nicht arbeitende. Deswegen empfehlen wir immer bei Anprobe oder Ermessen der Größe die arbeitende Hand zu nehmen.“
 
Was zeichnet den idealen Lederhandschuh aus?
„Natürlich der Tragkomfort, der Handschuh ist weich, geschmeidig und muss zu 100 Prozent passend sein.“ www.schmidt-handschuhe.de

 

Foto: © Elisa Riva Pixabay

 
Auf Schritt und Tritt
Ob Schnürschuhe, Stiefeletten oder Sandalen, ob Sneaker, Loafer oder Chelsea-Boots – in der Schuhmanufaktur von Stephan Krückemeyer kommt alles auf den Leisten. Und zwar per Hand. Vom ersten Zuschnitt bis zur finalen Politur. 
 
Sagen Sie mal... heutzutage Leder – bei dem ganzen Trend zur Nachhaltigkeit, warum geht das?
„Weil Leder ein hochwertiges, natürliches, nachwachsendes Produkt ist, welches beim Verzehr von Fleisch nun einmal anfällt. Es wird kein Tier wegen seiner Haut geschlachtet. Wir arbeiten nur mit zertifizierten Gerbereien zusammen, die verantwortungsvoll mit der Ressource Leder, Umwelt und Mensch umgehen. Diese sitzen teils in Deutschland, Italien, Portugal. Die Färbeverfahren sind großteils natürlich und immer auf die Kundenverträglichkeit und den Tragekomfort ausgerichtet. Beim Einsatz von Leder geht es also neben allen anderen Vorzügen wie Natürlichkeit, Atmungsaktivität oder Langlebigkeit auch um den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Viele vegane Leder-Ersatzstoffe sind künstlich hergestellt auf Basis von Erdöl, ob das verantwortungsvoller ist, sei dahingestellt.“
 
Welche Schuh-Modelle passen besonders gut zur Reiterszene?
„Zur Reiterszene passt perfekt der Chelsea-Boot. Einst für Königin Elisabeth um 1870 am englischen Hofe erfunden, ist er nicht nur enorm praktisch anzuziehen, sondern passt auch ideal zu jeder schmalen Hosensilhouette.“
Apropos: „Die Frage nach dem Wohlbefinden: Geht es Dir gut? – kommt vom guten Gehen. Es gibt nichts Schöneres, als das Gefühl einen guten und edlen Schuh am Fuß zu tragen, der mit der Zeit seinen eigenen Charakter zeigt und oftmals mit dem seines Trägers übereinstimmt.“ www.schuhmanns-handwerkskultur.de

 

Foto: Alexandra Svendsen

 
Mehr als nur ein Anhängsel
Exklusive Lederwaren und Accessoires, handgefertigt und ökologisch nachhaltig produziert in Deutschland – dafür steht die Marke Alexandra Svendsen. Die puristisch-eleganten Handtaschen und Portemonnaies sind ausschließlich „made in Germany“ und aus weichem, mehrfach zertifiziertem Naturleder hergestellt. Trends kommen und gehen. Das Design von ALEXANDRA SVENDSEN konzentriert sich ganz auf das Wesentliche. Skandinavisch inspiriert zeigen sich die Kollektionen mit ihren klaren Linien und puren Farben in einem ganz eigenen, zeitlosen Stil. Sie fügen sich harmonisch in jeden Look ein und unterstreichen dabei gekonnt die individuelle Persönlichkeit ihrer Trägerin. Zusammen mit jeder Menge Raum für all die unentbehrlichen Dinge macht sie das zu perfekten Begleiterinnen.
 
Wie spiegelt sich denn bei der Arbeit mit Leder der Nachhaltigkeitsgedanke wider?
„So lange Menschen Fleisch konsumieren, wird es auch Rinderhäute geben. Für meine Produkte ist es von äußerster Wichtigkeit, dass dieser natürliche Rohstoff geachtet wird, dass dieses Überbleibsel der Fleischproduktion weiterverwendet, respektiert und nicht einfach entsorgt wird. Daher fertige ich auch aus noch so kleinen Verschnittresten kleine Lederprodukte – im Sinne des Zero Waste. Ich finde es absolut legitim, auf einen natürlichen, pflanzlich gegerbten und mehrfach von unabhängigen Instanzen kontrollierten Werkstoff wie Naturleder zurückzugreifen, an dem man ein Leben lang Freude hat.“
 
Welche Taschen-Modelle passen besonders gut zur Reiterszene?
„Meine Hobo-Bags gibt es in fünf unterschiedlichen Farben und jede dieser Taschen zeichnet aus, dass sie viel Platz bietet für all das Unentbehrliche, das Frau an Tag und Abend benötigt. So passen Tablet, Unterlagen, ein kleiner DIN A4-Ordner, Wolljacke, Portemonnaie, Kosmetiktäschchen, Autoschlüssel, Schokoriegel, das kleine Geschenk für
die beste Freundin parallel hinein. Außerdem besitzt jede Tasche ein gut durchdachtes Innenleben mit Fächern für Handy, Schminkspiegel (der übrigens mitgeliefert wird), Stifte und Allerlei. Der Schlüsselbund ist an einer Schlüsselschlange clever gesichert, so dass er nicht rausfallen oder entwendet werden kann und im Handumdrehen wiederzufinden ist. Diese Taschen sind unheimlich praktisch und noch dazu leicht wandelbar von der Tages-Hobo zur Abend-Hobo: Eine breite Auswahl an Zusatzhenkeln macht es möglich, für jeden Anlass passend gestylt zu sein – ob für den Berufsalltag, den Einkaufsbummel oder den schicken Abend an der Bar. www.alexandrasvendsen.de

 

© Wikimedia

 
Leder aus Treber
Weingummi kennen Sie ja bereits und haben es sicher schon mal genascht. Doch: Haben Sie auch schon einmal etwas vom Wein-Leder gehört? Eine spannende Alternative zum Tierleder – erfunden von einem Italiener.
 
Natürliches Kunstleder
Der findige Südeuropäer Gianpiero Tessitore hat es nach mehrjähriger Forschung tatsächlich geschafft, die natürliche Kunsthaut komplett ohne synthetische Stoffe zu entwickeln. Der Treber als Grundmaterial besteht vollständig aus pflanzlichen Rohstoffen: Traubenschalen, Stängel und Samen, die nach dem Zerkleinern der Trauben während der Weinproduktion übrigbleiben.
 
Viele Vorteile
Das Weinleder wird also aus Abfallprodukten der Weinproduktion hergestellt – so dass man noch nicht einmal das Verschwenden von Nahrungsmitteln bemängeln könnte! Pro Jahr werden weltweit etwa 26 Milliarden Liter Wein produziert, wobei ungefähr sechs Millionen Tonnen Treber entstehen. Damit könnten 400.000 Fußballfelder oder drei Milliarden Quadratmeter mit Weinleder bedeckt werden. Während der Produktion wird kein Wasser verwendet und Schwermetalle sowie Säuren werden ebenfalls nicht genutzt. Somit könnten in Zukunft enorm viele Tiere geschützt werden, wenn dieses Kunstleder statt Tierhaut genutzt werden würde.
Nachhaltige Alternative
Auf die Frage nach den Kosten sagte Tessitore, dass der Treber kostenlos ist und die notwendigen Maschinen bereits existieren. Die neue Weinhaut könnte also zu einer wettbewerbsfähigen Alternative zum herkömmlichen Leder werden. Unternehmen außerhalb der Wein- und Modeindustrie könnten ebenfalls interessiert sein. Laut der größten deutschen Tierrechtsorganisation PETA produziert BMW bereits ein Auto mit veganem Innenraum, ebenso Buick, Chevrolet, Honda, Hyundai, Volkswagen und weitere Autohersteller.   Quelle: Decanter
 
Veröffentlichung in der Online-Ausgabe HIPPO 2/2019

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