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Love is in the air…

...und nicht nur sprießende Blätter, Blüten und Blumen, sondern auch Weddingdays, Hochzeitsmessen und romantische Anträge unter freiem Himmel spiegeln Frühlingsgefühle in Vollendung. Warum wir Ihnen das erzählen? Nun ja: Ihre Kunden sind schließlich nicht nur Pferdefreunde, Reiter oder Lifestyle-Fans – sie sind auch Menschen. Und: Menschen heiraten. Gerade jetzt im Frühjahr ist das Thema Hochzeit omnipräsent. Ein schöner Anlass, diese romantische Strömung für Ihr Geschäft einmal aufzugreifen und kaufmännisch zu nutzen: Inspirieren Sie Ihre Kunden mit passenden Accessoires, die jede Reiterhochzeit zu einem echten Hippohighlight machen. Empfehlen und bewerben Sie in regionalen Kooperationen Modedesigner, Hochzeitsplaner, Konditoren, Floristen, Fotografen oder die schönsten Hochzeitslocations im gesamten Umkreis. Als hochzeitsaffiner Networker passen auch Honeymoon-Reiterreisen in dieses saisonale Portfolio. Passend dazu liefern wir Ihren Kunden und Ihnen hier alles Lesenswerte rund um den Traum in weiß.

© Pixabay

Ihr seid herzlich eingeladen!
Mama, Papa, Oma, Opa, Brüder und Schwestern, all die Sandkastenfreunde und Schulkameraden, die Arbeitskollegen, die Mädels aus der Stallgemeinschaft, die Mannschaftsreiter und die übrigen 320 Mitglieder des RuF Leichttrab – sie alle wollen Sie am Tag Ihrer Heirat feiern. Wer dabei sein muss und wer lieber im Vorfeld aussortiert wird, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum harmonischen Fest und wird verbindlich notiert auf der Gästeliste.  
Die moderne Gästeliste setzt sich normalerweise aus der Kernfamilie und den nächsten Verwandten sowie den Freunden des Brautpaares zusammen. Doch da geht es gleich schon los mit den Fragen! Müssen wir tatsächlich Tante Else einladen, wo man sich doch persönlich seit über zehn Jahren nicht mehr gesehen und gesprochen hat? Was ist mit der alten Schulfreundin, die vor fünf Jahren zu ihrer Hochzeit eingeladen hat, nun der Kontakt aber komplett eingeschlafen ist? Und zählen die neuen Nachbarn noch zur guten Bekanntschaft oder schon zu den Freunden? Hier sollten Sie sich gemeinsam mit dem Zukünftigen in Ruhe Zeit nehmen, um alle Namen aufzuschreiben, die Sie sich als Hochzeitsgäste wünschen und dabeihaben wollen. Sollten Ihre Eltern einen Großteil der Hochzeitskosten tragen, dann erwarten sie häufig auch ein gewisses Mitspracherecht bei der Gästeliste.
Erkundigen Sie sich auf jeden Fall vorab bei ihnen, ob sie hier „Ansprüche anmelden“ und wen sie auf Ihrer Hochzeit erwarten. Nicht nur Ihre Wünsche und die Ihrer Eltern, auch das Budget bemisst die Länge Ihrer Gästeliste. Der Umfang der Gästeliste bestimmt zudem auch die Möglichkeiten bei Ihrer Locationssuche. Eine kleine Gesellschaft kann in einem großen Saal schnell verloren wirken. Einige Locationbetreiber geben eine Mindestgästeanzahl für beliebte Sommertermine vor. Und andere Locations haben wiederum nicht genug Raum für 100 Gäste.  Die Gästeanzahl zuvor zu wissen, ist daher für alle Beteiligten total wichtig!
 
Einladen mit System
Gleich in der ersten Phase der Hochzeitsplanung die Gästeliste festzumachen, gibt Ihnen einen klaren Fokus. Aber keine Sorge! Wenn Sie Ihre Gästeliste mit System strukturieren, können Sie trotzdem noch variabel bleiben und bei Absagen oder im Krankheitsfall Personen nachträglich einladen. Übrigens: Auch bei einer großen Hochzeitsgesellschaft und mit einem kleineren Pro-Kopf-Budget können Sie eine wunderbare Hochzeit feiern. Überlegen Sie bei Ihrem Hochzeitskonzept dann im Detail, was Ihnen wichtig ist. Bestimmte Elemente des Hochzeitstags besonders hervorzuheben oder weg­zulassen, ist völlig in Ordnung! Sie müssen keine Erwartungen erfüllen, sondern bitte ein Fest genau nach Ihren Vorstellungen feiern.
 
Das Budget
Die Kosten der Hochzeit starten mit der Einladung und enden erst, wenn die letzten Dankeskarten verschickt sind. Hier muss man mit Augenmaß und genauer Kenntnis des Kontostandes planen.
Viele Paare verschulden sich, um ein unvergessliches Event zu gestalten. Ob es wirklich sein muss, einen Hochzeitskredit, den inzwischen tatsächlich viele Banken anbieten, aufzunehmen, müssen Sie ent­scheiden. Oft aber kann mit tollen Freunden und pfiffigen Ideen auch ohne das ganz große Geld ein wundervolles Fest gestaltet werden. Und so wird kalkuliert: Laut Hochzeitsplanerin Anna Gandt rechnet man am besten mit einem Betrag von mindestens 150 Euro pro Gast. Bei 100 Gästen liegt das Budget dann schon bei 15.000 Euro, wenn Sie sich gewisse Extras wünschen, steigt die Pauschale schnell auf 200 bis 300 Euro pro Gast. Beachten Sie, dass andere Kosten für die Ausstattung, Deko­ration und ähnliches noch hinzukommen! Legen Sie also vorab fest, was Sie insgesamt für Ihre Hochzeit ausgeben möchten. Laut einer Studie der Kartenmacherei (www.kartenmacherei.de) liegt das durchschnittliche Hochzeitsbudget bei 12.000 Euro. Für Hochzeiten im „Pinterest-Look“ sollten Sie mit einem Budget ab 20.000 Euro rechnen.
 

© Nathalie Rösch

 Spartipps von Susanne Rademacher

- Reduzieren Sie die Gästeliste

- Lassen Sie die Hochzeitspapeterie von einer Onlinedruckerei gestalten

- Achten Sie bei der Papeterie auf das Format und das benötigte Porto

- Halten Sie frühzeitig nach einem Brautkleid im Sale Ausschau

- Kaufen Sie einen Hochzeitsanzug, der danach im Büro weitergetragen werden kann

- Wählen Sie Schuhe, die auch zu anderen Anlässen passen

- Buchen Sie das Hair- und Make-up-Styling bei einem Friseur vor Ort

- Setzten Sie den Beginn der Hochzeitsfeier auf den späten Nachmittag

- Servieren Sie ein Buffet statt eines Menüs

- Limitieren Sie die Getränke auf ein Standardangebot

- Wählen Sie eine Minihochzeitstorte, die Sie zum Dessert anschneiden

- Buchen Sie einen DJ statt einer Band

- Fokussieren Sie sich auf einige wenige Highlights, die Ihnen wirklich am Herzen liegen 

© Nathalie Rösch

Place to be
Einer der zentralsten Punkte jeder Hochzeitsfeier ist ohne Frage die richtige Location. Zunächst einmal muss geklärt werden: Will man in die Ferne schweifen oder liegt der Ort absoluter Hochzeitsträume doch eher nah? Neben normalen Hotel- oder Restaurationsbetrieben bieten sich für Pferdefreunde eben Locations auf dem Land an. Ob man hier ein ganzes Schloss mit großer Gästeschaft bevölkert, den großen Festsaal im Gutshof bucht oder die weitläufige Gestüts­anlage belebt, ob man nur einen halben Tag oder ein ganzes Wochenende feiert, all das ist eine Sache von Anspruch und Absprache. Nina Senft sagt: „Von der Trab- über die Galopprennbahn bis hin zu einem alten Gehöft oder einem aktuellen Reiterhof ist alles möglich. Um eine Location sollte man sich mindestens ein Jahr im Voraus kümmern… egal ob es sich um einen außergewöhnlichen oder sehr angesagten Ort handelt.“ Beim Standesamt muss es nicht die Behörde im 70er Jahre-Look sein – viele Standesämter bieten heutzutage die Zeremonie auch in ihren jeweiligen Dependancen an: Ich denke gerade an einen renovierten alten Pferdestall im Rheinhessischen, der heute zu einem Weingut gehört, auf dem auch gefeiert werden kann…“

© Tim Reckmann pixelio

 

Ab in die Scheune – oder: Let‘s Party!

Geht es auf den meisten Hochzeitsfeiern eher seriös und gesetzt zu, bieten sowohl der Junggesellinnenabschied als auch der Polterabend im Vorfeld der Hochzeit ausreichend Gelegenheit, noch einmal die unvermählte Freiheit zu genießen und Party zu machen, so hart es geht... Bestimmt haben Sie einen kräftigen „Reiterschluck“ und das ein oder andere Kostüm dafür in Ihrem Wedding-Angebot für Reiter? Der klassische Polterabend hat übrigens dem Junggesellinnenabschied inzwischen so ein wenig den Rang abgelaufen und ist eher in ländlichen Gebieten als urbanen Regionen noch up-to-date. Viel altes Porzellan und genügend Getränke bilden die beiden Säulen des meist sehr feuchtfröhlichen Festes, bei dem der Spaß nicht zu kurz kommt. Es wird rustikal gegessen, wild getanzt, geräuschvoll gescheppert und die Brautleute müssen in der Regel manch (derben) Spaß über sich ergehen lassen. Eine perfekte Location bietet hierzu eine leere Scheune oder auch eine Reithalle, in der ein Teil mit Holzboden ausgelegt und je nach Jahreszeit mit Zeltelementen abgeteilt und beheizt werden kann. Der Junggesellinenabschied findet selten nur an einem Ort statt, sondern ist häufig ein Streifzug durch angesagte Kneipen mit vielen spaßigen Elementen auf der Tour. Das Ganze findet zumeist in Kostümen statt. Ob Schlupfpferd oder pummeliger Einhorn-Overall, schon bei der Auswahl der lustigen Kreationen geht es garantiert nicht ohne Lacher.
 
Ausnüchterung einplanen
„Die Party sollte frühzeitig von den Trauzeugen oder besten Freunden und im Sinne der Beteiligten geplant werden“, rät Nina Senft, die warnt: „Achtung es sind eure Freunde! Besser, es werden nur Ideen umgesetzt, die auch im Sinne von Braut oder Bräutigam sind und an denen alle Spaß haben!“ Zudem sollten diese Festivitäten mindestens ein bis zwei Wochen vor der Hochzeit über die Bühne gebracht werden, damit Braut und Bräutigam ausgeschlafen „ja“ sagen können und auch die Hochzeitsgesellschaft ohne Promille im Kirchengestühl oder auf dem Standesamt Platz nimmt.
 

© Archiv Verlag

 

Accessoire #1: Der Brautstrauß

Neben dem strahlenden Lächeln gehört der Brautstrauß wohl zum wichtigsten Accessoire der Braut. Er orientiert sich am Geschmack und am Outfit der Braut und bestimmt die Blumendeko des gesamten Hochzeitsfestes. Übrigens: Bunt blühende Blumen­bouquets verleihen Ihrer Wedding-Corner nicht nur den Frische-Kick, sondern auch einen verführerischen Duft.
„Auch wenn die Hochzeit auf einem Reiterhof stattfindet, heißt das nicht, dass der Blumenschmuck aus Möhren und Äpfeln bestehen muss – im Gegenteil!“, beschreibt Nina Senft. „Gerade in rustikalem Umfeld machen sich zarte Wiesenblumen oder alternativ auch etwas großblättrigere Exoten, gepaart mit den aktuell trendigen Eukalyptusranken, gut. Aber das ist eine reine Geschmackssache!“
Der Brautstrauß hat sich über die letzten Jahrzehnte zum absoluten „Must-have”-Accessoire entwickelt. Daher fällt die Suche nach dem richtigen Strauß inzwischen fast so intensiv aus wie die Planung der Hochzeit selbst. Grund genug, um mal etwas genauer hinzuschauen. Wir haben die wichtigsten Infos zum Thema Brautstrauß zusammengefasst:
 
Blumen mit Tradition 
Den Brauch des Brautstraußes gibt es noch gar nicht so lange, wie es vielleicht vermuten lässt. In vergangenen Zeiten war ein Brautstrauß noch relativ untypisch. Die Braut wurde eher mit einem Rosenkranz im Haar versehen. Mit der Zeit etablierte sich der Brauch der Brautsträuße. 
Die ersten Brautsträuße bestanden wohl aus Kräutern wie Rosmarin, angeblich um die Braut durch den Duft vor einem Ohnmachtsanfall zu bewahren. Auch dienten duftende Kräuter anno dazumal dem Fernhalten böser Geister! In der Zeit der Renaissance entwickelte sich dann die Tradition des Brautstraußes. Der Brautstrauß wurde als ein Symbol von Wohlstand angesehen. Diese Symbolträchtigkeit genießt der Strauß in der Hochzeitswelt inzwischen nicht mehr. Dafür hat der Brautstrauß heutzutage gerade bei den unverheirateten Frauen einen extrem hohen Stellenwert. Denn wer den Strauß fängt, so besagt es der Brauch, wird als nächstes vor den Altar treten.
 
Die Qual der Wahl
Wenn die Braut Lust auf Abenteuer hat, lässt sie den Brautstrauß ganz allein vom Bräutigam auswählen. Denn das gehört eigentlich zu seinen Aufgaben. Um seine Bouquet-Entscheidung allerdings in die richtige Richtung zu lenken, kann man entweder zuvor mit dem Floristen seiner Wahl ein ernstes Wörtchen sprechen, so dass dieser den Bräutigam mit deutlichen Hinweisen in die gewünschte Richtung berät, oder man schickt Trauzeugin oder Mama mit in den Blumenladen.

© Nathalie Rösch

  

Ein Traum in Weiß

Es gibt wohl kein anderes Kleidungsstück, das mit so viel Sorgfalt und Bedacht ausgewählt wird, wie das Hochzeitskleid. Es ist der Hingucker, das Gesprächsthema Nummer eins und – im Rahmen Ihres Mottos – der Eycatcher einer zauberhaften Deko. Also: Streifen Sie Ihrer Schaufensterpuppe die Reithose ab und stülpen ihr das Festgewand über!
 
Der spitzenbesetzte Traum in Weiß mit feinstem Schleier und meterlanger Schleppe gehört nach wie vor zu den Top-Kreationen der Bräute von heute. Doch auch andere Stile sind angesagt: Zum Dress-Trend dieser Saison gehören auf den ersten Blick einfach aufgemachte Zweiteiler aus romantisch-fließenden Stoffen. Genau wie bei den eher schlicht gehaltenen Brautkleidern in schmaler Linienführung avanciert aber ein extravagantes Detail wie beispielsweise ein tiefer Rückenausschnitt zum Fashion-Highlight. Auch (Pastell-)Farbe kommt ins Spiel: Ein zartes, helles Blau gibt hierbei in Kombination zum klassischen Weiß dabei den Ton an. Wer das Reiter­motto auch in Sachen Mode umsetzen will, kann das gerne tun: „Wie wäre es, statt mit feinen Pumps dem Altar entgegen zu schreiten, einfach mal ganz pragmatisch die Cowboyboots überzustreifen oder sogar hohe Stiefel im Reiterstiefellook anzuziehen – oder zumindest für die gestellten Fotos mit Pferd parat zu stellen“, meint Nina Senft und ergänzt: „Schön und bequem sind sicherlich Kleider aus fließenden Stoffen, beispielsweise im Boho-Look oder auch mal der extravagantere Jumpsuit für die begeisterte Dressurreiterin…“ Um an der Seite seiner Zukünftigen eine gute Figur zu machen, wirft sich der Bräutigam am Tag der Tage schick in Schale. Ob Cutaway, Smoking oder Stresemann: Traditionelle Hochzeitsanzüge gibt es in verschiedenen Arten, die alle gleichermaßen gesellschaftsfähig sind. Als Farben kommen dunkle Töne wie navy oder dunkelgrau in Frage. Alternativ gehen auch hellere Töne wie Himmel­blau, welche aber etwas weniger traditionell sind. Als klassischer Schuh bietet sich ein schwarzer Lackschuh oder ein sogenannter Oxford an. Perfekt ist, den Anzug des Herren im Kontext mit dem Dresscode für die Hochzeitsgäste zu wählen – und selbstverständlich am Motto zu orientieren, wenn es denn eins gibt.  
 

© Nathalie Rösch

Das Catering – tafeln mit Profis
Es gehört zu den Highlights der Hochzeitsfeierlichkeiten und nimmt auch zeitlich einen großen Rahmen ein: das Hochzeitsessen. Was genau auf die Festtafel kommt, sollte in erster Linie dem Geschmack der Brautleute entsprechen. Natürlich aber sollten auch die Gäste kulinarisch auf ihre Kosten kommen. Ein genereller Tipp: Wenn man eine Motto-Hochzeit plant, muss das Essen als einer der Hauptacts natürlich ins Konzept passen und auch die Location widerspiegeln. Beim Essen, das findet Hochzeitsexpertin Nina Senft, ist grundsätzlich angesagt, „was gefällt“. Sie findet: „Warum nicht auf ein gesetztes Essen (egal ob Menü oder Buffet) verzichten und die Verpflegung im angesagten ‚Flying Buffet‘-Stil durchführen? Das erspart unter anderem auch Diskussionen zum Thema Platzierung der Gäste – und Reiter sind doch eigentlich ein ganz lockeres Volk, oder?!“ Egal wie und was genau serviert wird, es sollte aus Profihand kommen. Nicht nur damit es richtig gut schmeckt, sondern – und das ist in heutiger Zeit tatsächlich ein ganz aktuelles Thema – um Hygienebestimmungen und Allergie-Informationen entsprechend darstellen zu können. Hochzeitspaare machen das in der Regel einmal im Leben, ein professioneller Caterer mindestens 300 Mal im Jahr: ein richtig gutes Hochzeitscatering zusammen­stellen. Damit Sie wissen, worauf Sie beim Hochzeits­catering achten und wie Sie Hochzeitscatering-Angebote lesen müssen, haben wir hier vier Top-Tipps rund um die Planung des Hochzeitscaterings zusammengestellt.
 
Buffet oder Menü?
Beides hat seine Vor- und Nachteile! Das Schöne am Buffet ist, dass Sie eine größere Auswahl an Speisen anbieten können und auch für jeden Hochzeitsgast wirklich etwas dabei ist. Buffets sind immer etwas lebendiger, da jeder Gast sich individuell bedient. Menüs dagegen sind etwas festlicher und ruhiger. Da man bei einem Menü versuchen muss, den Geschmack aller zu treffen, sind Menüs von den Speisen her in der Regel eher klassisch. Was sich anbietet, ist eine Kombination aus beidem. Gestartet wird mit einer servierten Vorspeise, zum Beispiel einer Suppe oder einem kleinen Tischbuffet. In der Zeit können beispielsweise die Reden gehalten werden, während alle gleichzeitig ihre Vorspeise genießen. Das restliche Hochzeitscatering wird dann in Buffet-Form angeboten.
 
Viele Varianten
Vielfalt ist Trumpf! Beim Hochzeitscatering sollte sich die Zusammenstellung der Speisen sowohl an der Gästestruktur als auch dem gewünschten „Look & Feel“ orientieren. Das heißt: Es sollte für jeden Geschmack, von traditionell bis außergewöhnlich, etwas dabei sein. Die ältere Generation liebt solche Klassiker wie Hochzeitssuppe. Man bevorzugt in der Regel eine gute Scheibe Fleisch mit knusprigen Kro­ketten und bekannten Gemüsebeilagen. Für das Brautpaar und seine Freunde darf es aber gerne etwas moderner sein. Beliebt sind hier mediterrane oder Cross Kitchen-Variationen. Wer draußen feiert, plant vielleicht ein gehobenes Barbecue, aber auch hier sollte auf die Gästestruktur geachtet werden, damit für alle Hochzeitsgäste etwas Schmackhaftes dabei ist.
 
Angebote vergleichen
Achten sollten Sie bei Hochzeitscatering-Angeboten darauf, dass sowohl Vielfalt als auch ausreichende Essensmengen angeboten werden. Schließlich gilt es, einen Sättigungsgrad von 100 Prozent zu erreichen: Jeder Gast soll satt werden! Glücklich und satt! Wichtig ist bei den Angeboten die Vergleichbarkeit, das heißt die Mengenangabe der einzelnen Komponenten. Beim Vergleich von zwei Angeboten steht auf beiden Angeboten: „Braten, gratinierte Kartoffeln und Gambas.“ Angebot eins weist die Speisen mit 15 Euro pro Person aus, Angebot zwei mit 20 Euro. Da man nicht weiß, von welcher Komponente wie viel angeboten wird, weiß man auch nicht, welches das bessere Angebot ist. Der gute Caterer plant 150 Gambas ein, weil er weiß, dass Gambas bei allen Hochzeitsgästen beliebt sind. Der zweite Caterer arbeitet eher mit der sogenannten „Alibi-Gamba“. Er stellt eine Schale Gambas auf, die nach einer Viertelstunde leer ist – aber Hauptsache, sie stand im Angebot. Das teurere Angebot kann also de facto das güns­- tigere Angebot sein. Daher sollten Sie genau nachfragen: Welche Mengen werden von den genannten Komponenten pro Person eingeplant? Nur dann können Sie die Angebote wirklich gut vergleichen.
 
Hochzeit auf Papier gebannt
Von der Save the Date-Karte über das Kirchenheft, das Platzkärtchen, den Menüplan bis hin zum Dankesschreiben: Designer von Hochzeitspapeterie gestalten allerlei zauberhafte Dinge aus Papier rund um den schönsten Tag im Leben. Natürlich kann man sich auch selbst auf entsprechenden Online-Formaten als Designer versuchen – doch wer es richtig stilvoll liebt, der engagiert auch hier eben einen Profi! Entwürfe mit Hufeisen, Pferdeköpfen oder anderen hippophilen Accessoires passen also gut in Ihren Themen-Sale.
 

© Bruno Germany pixabay

  

Aber bitte mit Sahne – die Hochzeitstorte 

Bei den Tortentrends 2020 ist für jeden Geschmack etwas dabei: Ob royal oder eckig oder gar nackt — eines ist allen gemein, sie gehören zum Herzstück jeder Hochzeit und schmecken in der Regel echt lecker! Hängende Torten sind ebenso gefragt wie auch Torten mit einer texturierten Glasur. Ganz sicher haben die besten Konditoren in Ihrer Umgebung, aus der regionalen IHK oder der örtlichen Mittelstandsvereinigung hier tolle Ideen und jede Menge feinstes Backwerk zu bieten. 
Zu den Hochzeitstorten-Trends für das nächste Jahr gehört das Motto: Es muss nicht immer rund sein. Eine runde Hochzeitstorte haben die meisten Paare, wer etwas Besonderes möchte, sollte sich daher für eine geometrische Hochzeitstorte entscheiden. Torten in geometrischen Formen sind von einer schlichten Eleganz und wissen zu beeindrucken. Brautpaare, die sich für eine mehrstöckige Torte entscheiden, können ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Während der untere Boden vielleicht quadratisch ist, hat der mittlere Boden die Form einer Raute. Die Torte ganz oben sieht dann wie ein Rechteck aus.
 
Torten ohne Glasur
Bei den ungewöhnlichen Hochzeitstorten-Trends steht die nackte Torte ganz eindeutig weit oben auf der Liste. Diese Torten mit dem etwas ungewöhnlichen Namen verzichten auf die Glasur und sind damit praktisch nackt. Das muss nicht zwangsläufig schlecht aussehen, ist aber gewöhnungsbedürftig. Ohne Glasur gibt die Torte den Blick auf ihr Inneres frei und es ist zu erkennen, wie viele Schichten sie hat. Natürlich kann auch eine nackte Torte eine Verzierung bekommen, damit sie nicht ganz so befremdlich aussieht.
 
Royal, aber modern
Königliche Hochzeitstorten sind immer besondere Torten, die grundsätzlich sofort zu Hochzeitstorten-Trends werden. Brautpaare, die ebenso festliche Torten wie die blaublütigen Hochzeitspaare haben möchten, können diese Torten in einem modernen Stil bekommen. Wichtig bei royalen Torten ist: Sie müssen elegant, aber auch opulent sein. Von Bedeutung ist allerdings nicht nur die Torte selbst, wichtig sind auch die Platten und Etageren, auf denen sie serviert wird. Edles Porzellan, vielleicht aus dem Hause Meißen, Platten aus echtem Silber oder sogar vergoldet adeln jede Hochzeitstorte. Die Deko bei diesen Hochzeitstorten-Trends sollte eher ein wenig bescheiden sein, Blumen kommen hier am besten an.
 
Hängende Hochzeitstorten
Zugegeben, es klingt ein wenig verrückt, aber sogenannte Chandelier-Torten sind ein heißer Trend im Winter und auch im kommenden Jahr. Dabei handelt es sich um Torten, die wie ein Kronleuchter aussehen und praktisch verkehrt herum an einem besonderen Gestell hängen. Für alle, die sich an diesen komplizierten Torten versuchen wollen, gibt es mittlerweile fertige Sets zu kaufen, inklusive der Gestelle. Diese Torten zu backen, zu verzieren und dann richtig anzubringen, ist aber keine Kleinigkeit. Brautpaare sollten das besser einem Profi überlassen.
 
Carrot-Cake auf Strohballen
Ob mehrstöckige Torten, Torten mit oder ohne Glasur, hängende Torten oder Torten, die wie kleine Kunstwerke aussehen – jedes Brautpaar sollte sich darüber im Klaren sein, dass die Hochzeitstorte von den Gästen verspeist wird. Sicher ist eine schöne Hochzeitstorte ein toller Anblick und der erklärte Mittelpunkt auf jeder Tafel, aber die Pracht hält meist nur wenige Stunden vor. Trotzdem sollte das Brautpaar seine Lieblingstorte wählen, die im kommenden Jahr im Trend ist. Nina Senft sagt zum Thema Torte für eine echte Reiterhochzeit: „Die Torte kann wieder schön gemäß des Mottos gestylt werden – ob mit Hufeisen- oder Pferde-Topper oder oder oder... Auch die Präsentation auf einem Heuballen wäre beispielsweise vorstellbar, nicht zu vergessen der Inhalt, der zum Beispiel im Sinne von Pferdeliebhabern an einen Carrot-Cake angelehnt werden könnte.“
 
Torten mit Tradition
Übrigens: Keine Torte ist so beliebt und vielfältig wie die Hochzeitstorte. Es gibt diese Torten in unzähligen Varianten, Ausführungen und Geschmacksrichtungen. Aber noch etwas macht diese Torte so besonders: Sie hat von allen Torten die längste Geschichte. Die Priester im alten Rom zerbröckelten bei der Segnung ein Stück Mandelkuchen über dem Kopf der Braut. Die Stücke, die herunterfielen, hoben die Gäste der Hochzeit auf und aßen sie. Auf diese Weise bekamen auch sie ein Stück des Segens und des Glücks ab. Im frühen Mittelalter gab es das Hochzeitsbrot. Dabei handelte es sich um einen großen Laib Brot, der extra für die Hochzeit hergestellt wurde. Der Pfarrer sprach den Segen und ritzte dann mit einem Messer ein Kreuz in den Brotlaib, den die Braut anschließend anschneiden durfte. Essen durfte die Braut das Brot allerdings nicht, sie bewahrte es vielmehr auf, um aus dem Sauerteig später ihr erstes eigenes Brot zu backen. Glück soll der Brauch dem frisch gebackenen Ehepaar winken, wenn es die oberste Schicht der Hochzeitstorte einfriert. Ein Stück wird dann zum ersten Hochzeitstag gegessen, ein weiteres zur Geburt und zur Taufe des ersten Kindes. Wer hat in der Ehe das Sagen? Wer das wissen möchte, sollte darauf achten, wer beim Anschnitt der Torte die Hand auf dem Messer oben hat. Ein schöner Brauch ist es auch, zwei Kaffeebohnen in der Hochzeitstorte zu verstecken. Eine Bohne ist noch grün und eine bereits gebrannt. Der Gast, der die grüne Bohne findet, wird erst einmal ledig bleiben, wer hingegen die gebrannte Kaffeebohne findet, wird als Nächster heiraten. Übrigens, es bringt Unglück in der Ehe, wenn die Braut die Hochzeitstorte selbst herstellt. Der Konditor um die Ecke oder der Backmeister aus dem Netz sind als Hersteller erste Wahl.

Besten Dank, Tommy Weber von www.mein-tortenladen.de

Tommy Weber ist Chef von „Mein Tortenladen“, bei dem Sie online die leckersten, üppigsten und schönsten Hochzeits­torten ganz nach Ihrem Geschmack bestellen können. Auch Dekozubehör ist hier erhältlich!
 

© Pixabay

Feiern mit gutem Gewissen 
Zwei grundsätzliche Hochzeitstrends stehen sich 2020 gegenüber: die opulente Luxushochzeit, die beispielsweise auf einem exklusiven Landgut stattfindet, und die minimalistische Hochzeit unter dem Nachhaltigkeitsmotto, bei der ein Festzelt kurzerhand auf dem trockenen Teil der Pferde­weide errichtet wird... Susanne Rademacher sagt: „Sich bei der Planung des eigenen großen Tages ein Stück zurückzu­nehmen und dem Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit eine große Rolle einzuräumen, ist total angesagt – nicht nur bei uns in Deutschland, sondern sogar im prunkvollen Hollywood.“ So sagte beispielsweise Hochzeitsplanerin Colleen Kennedy Cohen, die die Hochzeit von Gwyneth Paltrow und Brad Falchuk organisierte: „Hinterfragt alle anfallenden Reisen und Reisekosten von Gästen und Dienstleistern, verwendet und bucht lokale Ressourcen und vermeidet jede Form von Verschwendung – gerade auch beim Essen.“
 
Nachhaltig feiern
Der starke Trend zur Nachhaltigkeit macht sich nicht nur beim Catering bemerkbar, auch einige der gängigen Hochzeitstraditionen können durchaus hinterfragt werden – beispielsweise bei Aktionen, die die Hochzeitsgäste betreffen: „Werfen Sie duftende Blütenblätter anstelle vom essbaren Reis und verzichten Sie auf Seifen­blasen. Absolutes No-Go: Luftballons steigen zu lassen! Ballongir­landen erfreuen sich einer immer größer werdenden Beliebtheit, aber als Gäste-Aktion haben sie 2020 definitiv ausgedient. Gilt beispielsweise auch für Flaschenpostaktio­nen oder Knicklichter. Plastik gehört in den Müll, aber nicht in die Umwelt“, das rät Susanne Rademacher. Die Hochzeitsgäste sollten bedenken: Verpacken Sie Hochzeitsgeschenke nicht in durchsichtige Geschenkfolie, sondern in recycelbares Papier. Generell sollte man sich als Hochzeitsgast nicht zu Nonsense-Geschenken hinreißen lassen, die später garantiert im Müll landen. Schreiben Sie dann lieber eine tolle Gratulationskarte mit einem von Herzen kommenden Text und einem Geldgeschenk. Auch Geschenke wie eine bienenfreundliche Saatmischung oder kleine Setzlinge kommen bei den Gästen gut an und garantieren eine langjährige Erinnerung an Ihr Event!
 
Unplugged-Wedding
Neben der Nachhaltigkeit ist auch der Verzicht auf Technik als sogenanntes Unplugged-Wedding stark im Kommen. Alle Smartgeräte bleiben in der Tasche oder gleich daheim. Geknipst wird von einem Team aus professionellen Fotografen und auch die Fotobox kann genutzt werden. Da bei vielen Land-Locations und auf den Reiterhöfen irgendwo im Nirgendwo der Empfang ohnehin mäßig ist, eine wirklich gute und entspannte Idee.
 

© Felix Heidrich pixabay


Frei und ungebunden, aber mit Pferd

Eine Hochzeitszeremonie, bei der weder Kirche noch Staat mit von der Partie sind, bezeichnet man als freie Trauung. Wenn sie als ausschließliche Zeremonie und nicht im Anschluss ans Standesamt geplant ist, gilt dieses Trauung als nicht offiziell und hat keine rechtliche Bindung.

Die gesamte Gestaltung und Ablauf liegt in den Händen derjenigen, die sich trauen möchten. Durchgeführt wird die freie Trauung von Hochzeitsrednern oder auch freien Theologen. Weder Ort noch Zeit oder Ablauf sind hierbei festgelegt, sondern individuell von Ihnen gestaltbar. Wie man das Thema Pferde in eine freie Trauung integrieren kann, beschreibt Hochzeitsexpertin Nina Senft: „Wenn es sich um eine freie Trauung mit Trauredner handelt, kann man mit diesem sicherlich auch vereinbaren, dass das Ja-Wort an sich hoch zu Ross gegeben werden soll. Hier könnten die Pferde beispielsweise zunächst am Rande der Gesellschaft gehalten und herangeführt werden, wenn es zum Ja-Wort kommt. Dafür ist lediglich die Absprache mit dem Trauredner vonnöten. Diese sind heutzutage in der Regel sehr flexibel und setzen viele Wünsche von Paaren um. Die Ringe könnten bei den jeweiligen Pferden an Mähne oder Sattel befestigt werden. Und auch die Blumenkinder könnten von geführten Ponys aus zu Werke gehen und Blüten streuen.“ Um das Ambiete reiterlike zu gestalten, könnten zum Beispiel Strohballen den Gang zum „Altar“ seitlich begrenzen. Sicherlich bietet hier auch die Tisch- und Wanddeko viel Spielraum, das Thema Pferd zu präsentieren. „Bei solch einer Hochzeit sind Strohballen, Hufeisen und Accessoires wie Sattel, Stiefel und Helm ein Muss! Die Floristin könnte beispielsweise alte Stiefel mit Blumenbouquets befüllen, die am Entree zur freien Trauung aufgestellt werden – so lassen sich rustikale und edle Elemente harmonisch verbinden“, meint Nina Senft.  Ihr Resümee: Es kann aber auch schön sein, nur kleine Details dem Motto zu widmen und nicht eine komplette Hochzeit danach auszurichten! „Sonst besteht irgendwann die Gefahr der Optik eines Kindergeburtstags…!“

Safety first

Werden Pferde in die Hochzeitsplanung mit einbezogen, so muss über allem der Sicherheitsgedanke stehen. Das gilt für das Fotoshooting ebenso wie ein mögliches Spalier der Vereinskollegen zu Pferd oder das Fahren in einer Hochzeitskutsche! Pferde, die sich schnell erschrecken, ängstlich und schwer händelbar sind, haben zwischen den Hochzeitsgästen überhaupt nicht zu suchen. Sie bedeuten ein Risiko! Ein aufbauschendes Hochzeitskleid und ein wehender Schleierkönnen bereits ein Shooting zu einer aufregenden Exkursion und einer letztlich nervenaufreibenden Angelegenheit werden lassen. Ist es dennoch gewünscht, dann lagern Sie das Shooting zeitlich aus und lassen es in einem ruhigen, überschaubaren Rahmen ohne große Gesellschaft und in sicherer Umgebung stattfinden. Verkehrssicherheit ist das Stichwort, das beim Ritt zum Standesamt, zur Kirche oder zur Feier-Location bedacht werden muss. Hier gehören überhaupt nur erfahrene, coole Pferde unter ganz routinierten Reitern in die Eskorte. Bei der Hochzeitskutsche ist es in der Regel auch entspannter, ein professionelles Gespann zu ordern. 

Die Hochzeitskutsche

Zu einer echten Märchenhochzeit gehört ohne Frage auch die Fahrt in einer Hochzeitskutsche. Ob schneeweißer Landauer mit imposanten Viererzug und livrierter Equipage oder drolliges Shetty­gespann; wie Sie sich das Gefährt vorstellen, ist sowohl geschmacks- als auch budgetabhängig. Jedenfalls bieten viele Fuhrunternehmen das Abholen und Chauffieren von Brautpaar und Hochzeitsgästen professionell an. Bei der Überlegung, ob Hochzeitskutsche oder nicht und von wo nach wo man im Gefährt Platz nimmt, sollten Sie einplanen, dass bei der Fahrt mit einer Hochzeitskutsche nur etwa sechs bis acht Kilometer pro Stunde zurückgelegt werden können. Ist die Fahrstrecke zur Kirche, zum Standesamt beziehungsweise zur Feierlocation deutlich länger, bietet sich alternativ eine Hochzeitsfahrt mit einem historischen Oldtimer an. Diese Überlegung sollte nicht nur in Zusammenhang mit der Streckenlänge, sondern auch mit dem Streckenverlauf angestellt werden. Auch wenn man natürlich gerne gesehen werden möchte, ist eine Fahrt durch stark frequentierte Stadtgebiete letztlich vielleicht doch nicht so romantisch wie zunächst angenommen. Je nach Anbieter und Ort der Trauung muss man für eine prächtige, blumengeschmückte Pferdekutsche etwa zwischen 500 und 800 Euro berappen. Klingt vielleicht viel, ist aber vertretbar, denn der Aufwand für den Dienstleister ist beachtlich.

  

Playlist für die Hochzeit
Gefühlvolle Songs, dezente Hintergrundmusik, der rauschende Hochzeitswalzer, angesagte Party-Beats – Musik untermalt jeden einzelnen Teil der Hochzeitsfeierlichkeit stimmungsvoll. Wer in Ihrer Umgebung regelmäßig bei Reiterbällen, Turnierpartys oder Scheunen-Schwofs auflegt, der kann sicherlich auch Hochzeit. Also: unbedingt Visitenkarten besorgen vom DJ „Galoppierende Gitarre“.
 
Über den eigenen Lieblingssong hinaus gehörten folgende Songs zu den schönsten, romantischsten und ausgefallensten Hochzeitsliedern: Adele – Make You Feel My Love | John Legend – All Of Me | Jeff Buckley – Hallelujah | Bruno Mars – Marry You | Ed Sheeran – One | Ed Sheeran – Perfect | Beyoncé – Ave Maria | Jack Johnson – Better Together | Glen Hansard – Wedding Ring | Sia – Breathe Me| Sam Smith – Stay With Me| U2 – Beautiful Day | Whitney Houston – Greatest Love Of All - www.rollingstone.de
 
Bei den klassischen Stücken zählen der Hochzeitsmarsch von Mendelssohn Bartholdy sowie „Treulich geführt“ aus Wagners Lohengrin zu den Wunschmelodien.
 
Herzlichen Dank!
Ein ganz herzlicher Dank geht an unsere Wedding-Profis:
 
Nina Senft betreibt eine Ein-Frau-Agentur für Hochzeits­planung mit Sitz in Wiesbaden, die Ihre individuellen Wünsche und Träume wahr werden lässt! Mit viel Liebe zum Detail entwickelt sie einmalige kreative Konzepte von A bis Z ganz nach Ihren Vorstellungen. www.ninamachthochzeit.de
 
Susanne Rademacher vom Online-Portal „Lieschen heiratet“ steht Ihnen als Hochzeitsexpertin während der Hochzeitsplanung zur Seite, zeigt Ihnen die schönsten Hochzeiten von anderen Brautpaaren, verrät Ihnen die besten Tipps und Tricks, die neusten Trends, die aktuelle Brautmode und vieles mehr. Damit Sie genau so heiraten können, wie es Ihrem Stil entspricht. www.lieschen-heiratet.de
 
Danke auch an die Fotografin Nathalie Rösch (www.nathalie-fotografie.de), die uns viele der abgebildeten Fotos zur Umsetzung des Specials zur Verfügung stellte. Ebenso ein herzliches Dankeschön an Renate Pitschmann, Hochzeits- und Feste-Planerin (www.sekt-oder-selters.com).
 

© Erika Marcial pixabay

Mit Spaß und Schokoladenseiten – das perfekte Hochzeitsshooting 
Hochzeitsfotografin Juliana Socher erläutert, was Ihre Kunden über das perfekte Hochzeitsshooting wissen sollten:
 
„Werden Sie sich vorher klar, welchen Stil Sie möchten: klassisch oder natürlich? Für jeden Stil gibt es nämlich passende Fotografen. Klassisch heißt, dass die Bilder gestellt sind und bestimmte Motivideen, die man vorher entwickelt, umgesetzt werden. Natürliche Bilder entstehen ohne Plan aus dem Moment heraus und sind ungestellt. 
Das nennt man dann Hochzeitsreportage; Repor­tagefotografen begleiten das Paar oft den ganzen Tag über und fangen nicht nur Momente des Paares ein, sondern der ganzen Feiergesellschaft und zeigen die Menschen (und Pferde!), wie sie sind.“ Die Paare, das rät Socher, sollten sich vorher nicht nur mit der Arbeit eines Fotografen vertraut machen, sondern unbedingt auch ein persönliches Treffen vereinbaren. Eine gute Chemie zwischen Kunde und Fotograf ist das Wichtigste, damit schöne Bilder entstehen können! Gemeinsam mit dem Fotografen sollte man Ort und Zeit für das Fotoshooting auswählen. „Die schönste Zeit für Paarbilder ist etwa eine Stunde vor Sonnen­untergang, da gibt es das berühmte romantische goldene Licht – das kollidiert im Sommer jedoch häufig mit Abendessenszeiten. Da muss man seine Prioritäten kennen“, weiß die Expertin, die eine oberste Priorität nennt: „Am allerwichtigsten ist es, ganz man selbst zu sein und sich nicht zu verstellen. Ich habe bereits Kletterhochzeiten, Reiterhoch­zeiten, Mittelalterhochzeiten oder Durchbrennerhochzeiten auf Island fotografiert. Wenn einem die klassischen Hochzeitstraditionen nicht zusagen, etabliert man einfach neue! Sein eigenes Ding zu machen, ist auch bei Hochzeiten der beste Weg, um einen wunderschönen Tag zu haben, den man von vorn bis hinten genießen kann.“ 
 
Ist in Deutschland das Fotoshooting zur Zeit noch die beliebteste Art der bildlichen Dokumentation, so ist in Amerika der Hochzeitsfilm längst ein Must-have. In diesem Video begleitet ein Kamerateam Braut und Bräutigam in der Regel vom ersten Hahnenschrei bis zum spätabendlichen Hochzeitsball. Profis filmen, schneiden, untermalen mit dem passenden Soundtrack und schaffen so bewegte Bilder für die Ewigkeit und in Snippets auch für die Social Media-Storys – ein weiteres, ganz heißes Thema bei der Hochzeit von heute.
 
Besten Dank, Juliana Socher, Hochzeitsfotografin, www.chrononauts-photography.com
 
Veröffentlichung in der Ausgabe HIPPO 3/2020 
 

 

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