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Schenken macht Spaß

Weihnachten ist die Zeit der Geschenke. Von der kleinen Aufmerksamkeit bis hin zur riesigen Über­raschung: Präsente machen Spaß. Dem Beschenkten und auch dem edlen Spender... Sie als Einzelhändler stehen nun noch viel mehr im Mittelpunkt Ihres Kundenkreises als ohnehin schon das ganze Jahr über. Denn natürlich weiß Ihre Kundschaft, dass es gerade bei Ihnen die schönsten Geschenke von Reitern für Reiter gibt. Darüber hinaus sind Sie als Fachhändler natürlich auch selbst Schenker!

© Jill Wellington_Pixabay

 

Wenn Fachhändler schenken

Mit weihnachtlichen Give-aways machen Sie jedem eine Freude: Ihren Kunden, Ihren Zulieferern natürlich auch und erst recht Ihren Mitarbeitern!
Jetzt, vor Weihnachten, boomt üblicherweise der Handel und in der Geschäftswelt herrscht Hoch­konjunktur. Die Kunden stürmen die Geschäfte und kaufen, wenn coronabedingt nicht noch ein verschärfter Lockdown dazwischen kommt, was das Zeug hält. Und trotzdem sollen Sie gerade jetzt etwas für die Kundenbindung tun? Ja! Selbstverständlich! Gerade jetzt: Weihnachtspräsente sind nämlich das perfekte Winter-Marketing und wirklich immer gern gesehen. Es gehört im weitesten Sinne in die Rubrik Kundenservice und das ist das Mittel der Zukunft, um Kunden dauerhaft zu binden. Außerdem steigt der Anteil an Neukunden in der Weihnachtszeit erfahrungsgemäß stark. Diese Neukunden können durch hochwertige Produkte, freund­liche und kom­petente Beratung, aber eben auch durch „kleine Aufmerk­samkeiten“ im günstigen Fall zu Stammkunden werden.

  

Das Geschenk

© Monika Grafik_Pixabay

 
Ein Kugelschreiber in natur­farbener Holzoptik, die Kiste edlen Schampus oder sogar die VIP-Tickets für „Tanz-mit-dem-Pferd“ — die Bandbreite möglicher Präsente ist bunt und weit.
Ein gutes Kundengeschenk sowie ansprechende Give-aways sollten zwei Dinge gleichzeitig abdecken: die Freude beim Beschenkten und der marketingwirksame Aspekt. Denn bei allem, was man Gutes tut, ist im Geschäftsleben doch immer auch ein gewisser Eigennutz mit dabei. Der Spruch „Tue Gutes und rede darüber“ ist allseits bekannt und bringt die Tendenz auf den Punkt, dass nicht nur die gute Tat zählt, sondern eben auch ihre werbewirksame Wirkung. Ganz ähnlich verhält sich das auch beim Schenken. Und so steht für viele „Schenker“ tatsächlich nicht nur die Freude des Beschenkten im Fokus, sondern ebenso die Präsentation des Unternehmens als freundliche, zugewandte und großzügige Institution. Genau deshalb findet man in den allermeisten Fällen auch Präsente mit ent­sprechend werblichem Outfit: Als Beispiel dienen Gegenstände, die als Bestandteil einer Stallaus­stattung integrierbar sind und einen echten Mehrwert bieten. Ein übersichtlicher Kalender beispielsweise mit eingetragenen Championaten oder wichtigen Messen ist nicht nur praktisch, sondern ständig im Sichtfeld von Kunden und Geschäfts­partnern. Logo, Kontaktdaten und vielleicht ein Slogan des Unternehmens sind damit stets Teil des Alltags. Alles ideale Eigenschaften für ein sinnvolles Kundengeschenk. Übrigens: Die Geschenke-Empfänger nutzen die auf Werbegeschenken platzierten Kontaktdaten viel häufiger, als dass sie diese im Internet suchen.

© PixabayYlanite Koppens_Pixabay

 

Wertig auswählen

Bedenken Sie bei der Auswahl auch – selbst, wenn es sich um verhältnismäßig günstige Werbepräsente handelt: Schund wird nicht verschenkt! Deshalb: Wenn Sie so etwas Nütz­liches wie einen Kugelschreiber verschenken, dann nicht den in grellem Neon, sondern lieber den in ganz besonderem Design! Die paar Cent Mehr-Investition lohnen sich! Als Marschroute für die Wertigkeit des perfekten Präsents gilt: So hochwertig wie die zu verkaufenden Produkte sind, so hochwertig sollten auch die Werbeartikel sein. Hier wird oft der Bereich der normalen Werbeartikel verlassen und durch Luxusgegenstände oder hochwertige Wellnessprodukte ersetzt. Im Reitsportfachgeschäft ist die Bandbreite der verkauften Produkte und ihre Wertigkeit natürlich enorm. Möglich, dass ein Kunde zwar seit Jahren regelmäßig bei Ihnen vorbeischaut, aber selten mehr kauft als Huffett, Sattelseife und im Sommer Insektenspray. Dann gibt es möglicherweise gut betuchte Kunden, die sich mehrmals im Jahr komplett mit den neuesten Reit- und Pferdetrends ausstatten, dazu in schönster Regelmäßigkeit Stiefel, Trensen und Sättel ordern. 

Hier können Sie durchaus in der Auswahl Ihres Präsentes differenzieren: In der Regel werden die Mini-Präsente, das Säckchen mit Leckerli oder der einen kleinen Flasche mit süffigem Adventslikör, eher als nicht-personelle Geschenke an eine Reihe von Kunden verschenkt. Der samtige Sattelüberzug hingegen, vielleicht sogar mit der persönlichen Namensgravur des Kunden versehen, wird dem VIP-Käufer vorbe­halten sein.

 

Die Beschenkten

Zielgruppen für Geschenke gibt es im Geschäftsleben einige. Stamm­kunden der Neukunden, Hersteller oder Zulieferfirmen genau wie die eigenen Mitarbeiter.

Immer willkommen

Kundengeschenke sind eine wirkungsvolle Kundenbindungsmaßnahme. Denn ein Geschenk löst beim Beschenkten stets ein gutes Gefühl aus. Und positi­ve Emotionen sind heute wichtiger denn je, wenn es darum geht, Kunden mit dem Unternehmen zu verbinden. Es reicht also nicht aus, mit Qualität, Servicestärke und Flexibilität zu punkten, um sich im dynamischen Wettbewerb erfolgreich zu platzieren. Häufig sind es solche Kleinigkeiten wie ein nettes Präsent, die den maßgeblichen Unterschied zur Konkurrenz ausmachen und ein besonders enges Verhältnis zu Kunden mit sich bringen. Denn egal ob zur Weihnachtszeit oder zu anderen Gelegen­heiten freuen sich End­kunden und Geschäftspartner über solch kleine Gesten der Aufmerksamkeit.
 
Danke für tolle Produkte
Hersteller gehören häufiger in die Riege der Schenker als in die der Beschenkten. Insofern ist es als Fachhandel durchaus auch mal eine Über­legung wert, ob man nicht dem ein oder anderen Unternehmen (zu Weihnachten) eine kleine Freude macht. Wenn Sie zufrieden sind mit den Produkten und dem Service, den Ihnen ein bestimmtes Unternehmen das ganze Jahr über bietet, sollte man ein­fach mal „Danke“ sagen oder „auf weiterhin gute Zusammenarbeit“! Die Hersteller ihrerseits buhlen gerade in der Winter-Weihnachtszeit mit vielen freundlichen Gaben um die Gunst der Fachgeschäfte. Schließ­lich will man seine Produkte auch im kommenden Jahr wieder erstklassig platziert und motiviert vermarktet wissen. Beim Beschenken von Firmen ist allerdings Fingerspitzengefühl gefragt, damit nicht aus Versehen die Regeln des fairen Wettbewerbs überschritten werden.
 
Ihr seid die Besten!
Bei der Vergabe der Geschenke ist jeder Mitar­beiter einheitlich zu behandeln. Unabhängig von der Position und der Dauer der Betriebszugehörigkeit, sollte jeder das gleiche Geschenk erhalten. Im Vordergrund sollte die Stärkung des Gemeinschafts­gefühls des eigenen Teams stehen. Je nach Größe des eigenen Budgets und der Mit­arbei­terzahl müssen es nicht immer hochwertige und kostspielige Geschenke sein. Auch personali­sierte und individuell beschriftete Produkte wie etwa Stifte, Kaffeebecher und Kalender sind in vielen Fällen erste Wahl. Haushaltsartikel wie etwa eine mit dem Firmenlogo bedruckte Decke werden von den Mitarbeitern auch in den eigenen vier Wänden genutzt. Dadurch erreichen Sie mit dem Weihnachtsgeschenk auch Angehörige und Freunde, denen Ihr Unternehmen ebenfalls in guter Erinnerung bleiben wird… Im Grunde sind der Fantasie und dem Einfallsreichtum bei der Auswahl der Geschenke keine Grenzen gesetzt. Da aber ein Geschenk bekanntlich mehr als tausend Worte sagt, sollten Sie bei der Wahl der passenden Geschenke ein gutes Händchen beweisen.
 

© Pixabay

 

Jetzt können Sie einpacken

Können Sie mir das als Geschenk einpacken? Na klar! Das machen Sie und Ihre Mitarbeiter doch gerne. Gerade jetzt im turbulenten Weihnachtsgeschäft.
Schneiden, wickeln, falten, kleben. Schnüren, schleifen, krisseln. Rund um die Uhr. Im Akkord. Wohl dem, der geschickte Hände, gute Nerven und einen separaten Verpackungstisch samt Abrollstation hat. Wohl auch dem, der zuvor zig Tutorials geschaut und einen Turbokurs zum Thema „So verpacke ich selbst sperrigste Präsente hübsch und schnell“ belegt hat.
Denn auch wenn Sie nicht mit den Douglas-Damen konkurrieren müssen, hübsch anzusehen sollte Ihre Verpackung dann doch sein. Damit sie adrett und nachhaltig erfreuen, nutzen Sie Geschenkpapier aus Recycling-Bögen, kompostierbare Folien und Einwickelband aus Naturkordel. Dekoriert wird mit kleinen Holzsternchen, ausgestanzten Papp-Pferden oder Natur pur – mit Tannenzapfen. Ein bisschen Chichi braucht jedes Geschenk. 
Auf den Bling-Bling-Overkill können Sie im Reitsportfachgeschäft gut und gern verzichten.
 
 
HIPPO TIPP: Ob doppelt ge­brochenes Gebiss, Dressur-Kandare oder feinste Leder­hand­schuhe – am leichtesten lässt sich Unförmiges ein­packen, wenn man es zunächst entweder in einen Karton steckt oder einfach eintütet. Nicht in Plastik, das versteht sich von selbst. Doch Gechenke-Bags in weihnacht­lichem Outfit und mit Ihrem Firmenlogo on top sind hier schnell zur Hand.  
Die lieben Kleinen
Beim Werben und Beschenken sollten Sie nie die Kinder vergessen! Denn zum einen animieren sie oft ihre Eltern zum Einkaufen und zum anderen werden sie Ihre Kunden von Morgen sein. Da gibt es zum Beispiel die bei Kindern beliebten Werbeartikel wie Malbücher, Malstifte, Spardosen, Plüsch­pferdchen oder Seifenblasen mit Pferde-Design, die zu jeder Jahreszeit geschenkt werden können. Denn nicht nur die Erwachsenen freuen sich, wenn sie etwas geschenkt bekommen, auch Kinder zeigen ihre geschenkten Gegenstände meist glücklich herum.

 

Geschenke, schöne Geschenke!

Keine Frage: Sie sind als Fachhändler eine erste Adresse, um tolle Geschenke für die Lieben zu shoppen. Zusätzlich zu Ihrem normalen Sortiment, das jetzt zweifelsfrei rasenden Absatz findet, können Sie mit weihnachtlichen Extras beim Kunden punkten. Viele Hersteller bieten ihre Produkte in der Weihnachtzeit in Präsentboxen an. Sie können diese weihnachtlichen Special-Editions wunderbar auf Gabentischen in Szene setzen und ins Thema Weihnachten hinein dekorieren. Das schafft Stimmung und vereinfacht gerade unschlüssigen Kunden den Griff zum Produkt.
Sie können natürlich auch selbst weihnachtliche Sets zusammenstellen. So motivieren Sie die ratlose Omi und den gestressten Mann dazu, mehr als nur das pinke Halfter oder die taillierte Weste mit Plüschkragen zu kaufen. Denn ohne Frage gehören zu eben dem Halfter die pinke Schabracke, die pinken Bandagen, die pinke Abschwitzdecke, die pinken Fliegenohren. Ach ja: Und das Outfit für Reiter aus der Pretty-in-Pink-Kollektion können Sie ruhig auch noch ins Spiel bringen. Das alles gibt es als Christmas-Set zu echten Sternstunden- Konditionen.
Gerade jetzt ist gute Beratung wichtiger denn je. Schließlich kaufen die meisten Kunden nicht für sich, sondern für ihre Lieben. Zudem kommen jetzt auch viele „Nicht-Reiter“ in Ihr Geschäft und denen müssen sie tatsächlich einen vom Pferd erzählen, damit die Präsente sinnvoll und ziel­passend eingekauft werden. Fragen, Fragen, Fragen ist nun das Motto Ihrer Beratung, schließlich müssen Sie so viel wie möglich über den Beschenkten erfahren, um passend aussuchen zu können.
 
Veröffentlichung in der Ausgabe HIPPO 10/2020 

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