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SICHERHEIT

Schutzzone

Reiten ist eine Risikosportart. Unfälle können nie vermieden werden – ihre Auswirkungen durch entsprechendes Sicherheitsequipment allerdings abgefangen werden. Reithelme und Sicherheitswesten tun hier einen guten Dienst.

Foto: © Uki 71_pixabay

Sicherheit für obenrum
Sicherheitswesten werden zunehmend nachgefragt. Neben den klassischen festen Westen, die im Leistungssport durch Airbags ergänzt werden, sind inzwischen auch Sakkos und Jacken mit eingebautem „Luftschutz“ auf dem Markt.  Ziel aller Schutzwestenmodelle ist es, den Oberkörper, insbesondere die hoch empfindliche Wirbelsäule, vor Verletzungen zu schützen. Denn Verletzungen in diesem Bereich sind neben Kopfverletzungen häufig mit dramatischen Auswirkungen wie beispielsweise Lähmungserscheinungen verbunden.

 

Anschmiegsamer Schaum

Sicherheitswesten bestehen aus einer oder mehreren Lagen eines schockabsorbierenden Polstermaterials, ein Bezug aus Mikrofaser oder anderen Materialien bildet die Hülle für die Sicherheitsweste. Viele Sicherheitswesten haben an den Schultern und seitlich Klettapplikationen, um Länge und Weite zu regulieren. Eine Reihe von Modellen ist vorne mittels Frontreißverschluss zu öffnen und zu schließen. „Der Protektorenkörper ist in der Regel aus schlagabsorbierenden Schäumen in mehreren Lagen gebaut“, erklärt Anita Tangerner von Komperdell und beschreibt: „Bei den Schäumen gibt es eine Vielzahl von Qualitätsstufen, die sich unterschiedlich auf den Tragekomfort und die Schutzfunktion auswirken. Schaummischungen mit einem höheren Naturkautschukanteil im Vergleich zum Kunststoffanteil sind in der Regel weicher, flexibler, haben eine bessere schlagabsorbierende Funktion und sind vor allem besonders mehrschlagfähig. Einziger Nachteil: Derartige Protektorenschäume sind in der Herstellung teurer, was sich letztendlich im Preis der Sicherheitsweste auswirkt.“ Wesentlich für den Komfort, so Tangerner, seien die Qualität der Schutzschäume und natürlich die Konstruktion. „Schäume mit einem hohen Naturkautschukanteil sind flexibler, können in dünneren Lagen verarbeitet werden und bieten dabei Spitzenschlagschutzwerte. Je mehr Lagen ein Protektorenkörper aufweist, desto besser kann er ergonomisch ausgeformt werden und sich in Folge dessen am Körper anschmiegen. Wir beispielsweise bauen die Schutzzonen bis zu achtlagig, kombinieren Schäume mit unterschiedlichen Härtegraden und erzielen damit Sicherheitswesten, die dem Reiter maximale Schutzfunktion und einen bestmöglichen Tragekomfort bieten.“ 
 
Stefan Schwanbeck, USG, ergänzt: „Inzwischen produzieren wir immer mehr Westen mit Waben- Struktur. Diese Varianten zeichnen sich durch eine erhöhte Tragebequemlichkeit aus, da sie sich dem Körper noch besser anpassen als Westen mit Platten-Inlays.“
 
Passt – schützt
Die Weste muss so sitzen, dass sie die Bewegungsabläufe des Reiters nicht behindert und einschränkt und dass eben an den vorgesehenen Stellen ausreichend Schutz besteht. Für die kompetente Beratung müssen Sie wissen: Lassen Sie die Weste vom Kunden einige Minuten Probe tragen, damit sie ihren Tragekomfort entfalten kann. Die Weste passt, wenn sie vorne zwei Finger unterhalb des Rippenbogens endet und hinten eine knappe Handbreit über dem Sattelkranz. Der Reiter sollte hierzu auf einem Sattelbock Platz nehmen. Zur Anprobe sollte übrigens nicht mehr als ein figurnahes Shirt getragen werden. Eine Anprobe beispielsweise über einem Anorak ist nicht aussagekräftig!

Foto: © Candice pixabay

 
Persönliche Schutzausrüstung: Mehr Verantwortung für Hersteller und Händler
Die Europäischen Union hat mit Wirkung zum 20. April 2019 eine neue Verordnung für Produkte der persönlichen Schutzausrüstung herausgebracht: Unter diese Verordnung fallen auch alle Sicherheitsartikel, die den Reitsport betreffen: Sicherheitsschuhe/-stiefel, Sicherheitswesten, Reithelme, Rückenprotektoren und Airbags. Im Sinne des Verbraucherschutzes wurden hier strengere Regeln den Herstellern und den Händlern zur Umsetzung verpflichtend verordnet: Ersichtliche Chargennummern, Mindesthaltbarkeitsdaten, Herstellerangaben, Kennzeichnungen und weiteres. Die Gewerbeaufsichtsämter sind nun aufgefordert, die Kontrollen durchzuführen.
HIPPO im Gespräch mit Stefan Schwanbeck
Airbags – sollten die in der Regel nur kombiniert mit einer klassischen Sicherheitsweste getragen werden?
 
Das kommt natürlich auf die Disziplin an. Die meisten Unfälle entstehen im Gelände und aufgrund der Geschwindigkeit und der Hindernisse eben auch in der Vielseitigkeit. Daher ist hier die Kombination ratsam, die die Wirbelsäule zusätzlich schützt. Ein Airbag alleine hat auch seine Einsatzberechtigung in der Freizeit beim lockeren Ausritt. Die heutigen Airbags sind leicht und die Technik fast unsichtbar und der Airbag kann eben dann beim eventuellen Unfall prima helfen. Die neue Verordnung verlangt EN-Normen und das ist beim Airbag eben die EN 1621-4, die jeder erfüllen muss. Das garantiert geprüfte Sicherheit in Geschwindigkeit und Aufprallschutz.
 
Ist ein Sicherheitssakko/-jacket nur ein scheinbares Plus an Sicherheit oder tatsächlich mit den festen Westen, die in Kombi mit Airbags getragen werden, vergleichbar?
Die mir bekannten Sakkos/Jacken sind alle nicht nach den genannten Normen geprüft und somit kein Zusatzschutz, der vergleichbar ist mit den geprüften Produkten. Diese absorbieren immer mehr Energie als die „schönen“ Versionen.
 
Sicherheitswesten sind ja für Vielseitigkeitsreiter Pflicht und daher nachgefragt. Wie sieht das mit dem Bedarf von Jacken und Sakkos aus?
Jacken und Sakkos mit Airbag finden Zuspruch im Amateur-Bereich in den Klassen E bis L. Es ist eine schicke Lösung, die dem Reiter ein gutes Gefühl gibt. Leider ist der Schutzfaktor zu gering, dennoch aber besser als nichts.
 
Welches sind nach wie vor Schwachstellen bei vielen Airbags?
Die fehlende EN 1621-4 Zertifzierung sowie der nicht ausreichende Schutz der Wirbelsäule: Viele Airbags sind nämlich so konstruiert, dass sie sich rechts und links der Wirbelsäule aufblähen, die Wirbelsäule selbst aber in einer Art Kanal verläuft. Bei einem Tritt in diesem Bereich besteht dann also kein Schutz. Zudem schränken falsch angepasste und zu enge Airbags die Abrollmöglichkeit ein. Das gilt auch für Airbags, die auch vorne auslösen.
 
Knackpunkt Genick: Wie sieht hier die Entwicklung beim Schutz aus?
Unser neustes Modell der Equiairbag-Serie beispielsweise hat einen Rundum-Halswirbelsäulenschutz, wenn ausgelöst. Dadurch können wir Überstreckung verhindern.
 
Der Airbag oder die Kombination aus Airbag und Weste 2025 sieht idealerweise wie aus?
Wir sind im Moment schon sehr weit, aber in meinen Augen noch nicht am Ende. HWS-Schutz, leichtes, komfortables, sportliches Design wird kommen und die Microchiplösung eben auch.
 
Was wird ein Airbag voraussichtlich nie können, was bleibt als das Restrisiko?
Die letzten Gefahren sind immer die sogenannten Stauchungsverletzungen beim Steiß- oder dem stumpfen Kopfaufprall. Der Rumpfschutz, für den die Sicherheitswesten entwickelt wurden, dient lediglich der Abwehr von Tritten und jeglicher Aufprallenergie. Dankeschön an Stefan Schwanbeck, www.usg-reitsport.de
 
„Alle Sicherheitsprodukte müssen nach den jeweils gültigen EN-Normen zertifiziert sein. Leider finden wir immer wieder Artikel, die galant umschrieben werden, um nicht die Normen der Persönlichen Schutzausrüstung erfüllen zu müssen, aber dennoch eine Schutzwirkung suggerieren. Beispiel: Luftweste statt Airbagweste. Hier ist Vorsicht geboten.“ Stefan Schwanbeck   
 
Alles auf dem Schirm?
Sie sind im Kommen, die Helme mit großer Beschirmung, das bestätigt auch Jasmin Fresses von Fundis Reitsport: „Mit Sicherheit hat diese Schirmform nichts zu tun – weder im positiven noch im negativen Sinne, sondern nur mit dem Sichtschutz beziehungsweise dem Schutz vor der Sonne. Es ist auch ein optischer Aspekt. Diese Variante ist momentan sehr gefragt."
 
ER, SIE, ES
Eine Damenweste muss aus anatomischen Gründen anders geschnitten und ausgeformt sein als eine Herrenweste. Gerade Damen mit starker Oberweite sollten von Ihnen eine speziell „für Frau“ designte Weste angeboten bekommen, denn sonst wird das eine ziemlich knifflige Angelegenheit. Nimmt man eine Unisex-Weste in XXL, dann ist zwar im Brustbereich genügend Platz, aber rund um Bauch und Taille steht alles ab. Sicherheit ist ebenfalls nicht gegeben, wenn Kinderwesten auf Zuwachs verkauft werden. Die Weste passt, wenn sie vorne zwei Finger unterhalb des Rippenbogens endet und hinten eine knappe Handbreit über den Sattelkranz.

 

Foto: © Elionas2 Pixabay

Sicherheit in Ordnung
Die BETA (British Equestrian Trade Association) in England war die erste Organisation, die Sicherheitswesten prüfen ließ und einen Standard für diese Produkte festlegte. Diese Standards wurden für ganz Europa übernommen und im EN-Standard EN 13158-2000 festgelegt. Heute ist für Europa allein dieser Standard maßgeblich!
 
LEVEL 1: Westen mit diesem Standard bieten nur eine geringe Schutzfunktion und werden ausschließlich für professionell reitende Jockeys empfohlen. Sie sind vom Direktorium für Vollblutzucht und Rennen vorgeschrieben.
 
LEVEL 2: Westen mit diesem Standard offerieren einen recht niedrigen Schutzfaktor.  Sie sind daher nur für ungefährliche Reit-Situationen empfehlenswert – wie beispielsweise das Reiten eines sicheren Pferdes in der Halle. Für das Reiten auf Straßen oder anderem harten Untergrund, Springen, das Reiten von Jungpferden oder leicht erregbaren Pferden sind sie nicht geeignet. Auch Anfänger sollten einen höheren Standard verwenden.
 
LEVEL 3: Westen mit diesem Standard sind Sicherheitswesten, die einen angemessenen Schutz beim normalen Reiten, beim Turnierreiten, beim Ausreiten oder auch beim Vielseitigkeitsreiten bieten. Für das turniermäßige Reiten von Vielseitigkeits- und Geländeprüfungen ist laut LPO (Leistungsprüfungsordnung) eine Weste von diesem Level vorgeschrieben.
 
Hier wird genormt
In Europa gibt es autorisierte Prüfstellen (notified body) wie beispielsweise in Deutschland den TÜV. Diese zertifizieren die Artikel und stellen Zertifikate mit fünfjähriger Dauer aus. Hier gibt es eine Reihe von Pflichten, welche die Reithelme erfüllen müssen! Für Hersteller, Inverkehrbringer und Händler. Eine Norm ist NIE freiwillig, sondern wurde vom Gesetzgeber erstellt und ist in allen EU-Staaten bindend. Unausweichlich!
 
… und mit Zertifikat
Nachdem schon längst zertifiziert wird und die Zertifizierungsanforderungen stetig verschärft und erneuert werden, hat der Airbag nachgezogen.  Bei Produkten der Airbag-Norm EN 1621-4 haben Sie die Gewährleistung, dass sich die Airbags schnell genug aufblasen und deutlich mehr Energie des Unfalls schlucken als die älteren Modelle. 

 

Foto: © kropekk pl on pixabay

 
Helmpflicht
Sicher und komfortabel soll er sitzen, der Reithelm von heute, der sich immer noch – zumindest was die offizielle Normierung betrifft – in einem zähen Zwischenstadium befindet. Die Mühlen in Brüssel mahlen langsam... Nichtsdestotrotz entwickeln die Hersteller fleißig weiter und die Helme werden schon mit Blick auf die kommende Normierung wieder ein wenig wuchtiger... Revolutionäre Neuheiten finden sich indes nicht. An die polobeschirmten Kappen mit dem Antlitz eines Tropenhelms hat man sich langsam gewöhnt; die auf der Herbstspoga 2018 zum Innovationsaward eingereichte Kappe mit steifem Kinnriemen ist noch nicht wirklich beim Kunden angekommen. Was hingegen ankommt ist: Glitzer! Ganz viel Glitzer! 

TÜV ist fällig 
Verwaltungskennzeichen CE
Reithelme gehören zur Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) und benötigen seitens des Herstellers eine CE-Kennzeichnung, damit sie in der EU überhaupt verkauft werden dürfen. CE ist ein Verwaltungskennzeichen und bestätigt, dass ein Reithelm den aktuell geltenden Vorschriften entspricht. Ein wie auch immer geartetes „Durchwinken“ ist also nicht möglich beziehungsweise dann wäre die Verwendung eines CE-Kennzeichens ohne entsprechende Prüfung widerrechtlich. Alle in der EU zugelassenen Reithelme, die bei Vergleichstests antreten, müssen also schon von vornherein die CE-Kennzeichnung haben und die entsprechenden Mindestanforderungen erfüllen. Das eint alle. Bei Persönlicher Schutzausrüstung muss ein unabhängiges Prüfunternehmen wie TÜV SÜD durch eine sogenannte Baumusterprüfung die Übereinstimmung mit den geltenden Vorschriften bestätigen. Die konkreten Anforderungen an Reithelme sind in der entsprechenden europaweit gültigen Norm (EN) festgehalten. Bei Reithelmen wird unter anderem verlangt, dass sie einen Sturz aus einer bestimmten Höhe überstehen.
 
Zäher Übergang
Helme, die vor Dezember 2014 produziert wurden, mussten die Vorschriften und Prüfungen nach der Norm EN 1384:2012 erfüllen. Für Helme, die seit 12/2014 hergestellt wurden, gilt nicht mehr DIN EN 1384, sondern die Übergangsnorm VG1 01.040 2014-12, kurz VG1. Optimiert wurden wohl das Sichtfeld, der Schirm und die Helm-Stabilität insgesamt. Aber wie die künftige Norm (nach der Übergangsnorm) aussehen wird, lässt sich im Moment natürlich nicht verlässlich sagen. Bis die Causa der neuen Norm in Brüssel vollumfänglich geklärt ist, bietet/nimmt TÜV SÜD keine Helmprüfungen an. Andere Prüfinstitutionen machen das und nehmen dafür die entsprechende Übergangsnorm (siehe oben) als Grundlage. Ebenso die Hersteller bei der Produktion ihrer neuen Modelle. Es herrscht also kein normfreier Raum, die Produkte mit CE-Kennzeichnung sind sicher. Es kann nur sein, dass die Hersteller im Zuge einer neuen Norm (nach der Übergangsnorm) (wieder) ihre Produktion umstellen müssen.
 
Wer, wie, was?
Aufgrund unserer Kompetenzen in diesem Bereich können wir grundsätzlich auch Vergleichstests im Auftrag von Medien durchführen. Dabei können wir auch Anforderungen an die Helme berücksichtigen, die über die Anforderungen der Norm hinausgehen. Das Ergebnis eines solchen Vergleichstests beziehungsweise das Ranking der Helme hängt von der Gesamtheit der geprüften Kriterien und ihrer Gewichtung durch die Redaktion ab!

 

Foto: © auremar_ stock.adobe.com

 
Test, Test, Test
Quetschprüfungen:
Testen die sogenannte Seitensteifigkeit, damit der Reithelm auch hält, wenn der Reiter unter das Pferd fällt und dieses mit dem Huf auf den Helm tritt.

Fallprüfungen:
Simulieren einen Sturz aus 1,50 Meter Höhe, nach Übergangsnorm dann 1,80 Meter Fallhöhe. Der behelmte Testkopf aus Kunststoff schlägt auf drei unterschiedliche Stellen auf: Am Vorderkopf, Hinterkopf und seitlich sowie auf gerader und ungerader Fläche. Der Reithelm soll so viel dämpfen, dass der Kopf höchstens einer 250-fachen Erdbeschleunigung ausgesetzt ist.
 
Durchdringungsprüfungen:
Sollen das Aufschlagen und Stoßen von beispielsweise Ästen und Steinen simulieren und sicherstellen, dass der Helm standhält.

Abstreifprüfungen:
Mit Fallgewichten wird versucht, den Helm ruckartig über den Kopf zu ziehen. So soll geprüft werden, ob die Kappe schnell abrutscht. Letztlich bringt auch der stabilste Reithelm nichts, wenn er während des Falls vom Kopf abrutscht. Die Riemen müssen stabil sein, damit sie ruckartige Belastungen aushalten und im Ernstfall nicht reißen. Zehn Kilo hält ein Reithelm für gewöhnlich problemlos aus. Das gleiche gilt für Verschlüsse: Wenn die nicht geschlossen bleiben, kann die ganze Kappe abrutschen.

Prüfungen zur Durchbiegung des Schirms:
Testen der Elastizität der Sonnenblende. Ein moderner Reithelm hat gummiartige Elastik-
schirme, die sich bei einem Aufprall problemlos biegen lassen. Die Schirme werden auf ihre Sollbruchstelle getestet. Das heißt die Sonnenblende muss bei einem Unfall nachgeben, damit der Helm nicht nach hinten in den Nacken geschoben wird. Dies würde die Halswirbelsäule zusätzlich belasten. Ein herzliches Dankeschön an Dirk Moser-Delarami vom TÜV SÜD, www.tuev-sued.de, und an Rechtsanwältin Bettina Sander aus Mainz.
 
Weisen Sie Ihre Kunden darauf hin, dass im Grunde jedes Unternehmen, jede Organisation oder Zeitschrift einen vergleichenden Helmtest durchführen kann. Das Ranking muss allerdings mit Vorbehalt gelesen werden: Alle, die Vergleichstests an-stellen, können ihr Setting dafür grundsätzlich selbst bestimmen und ihre Testpunkte je nach Gusto gewichten. Manche geben der Optik mehr Punkte, manche dem günstigen Preis, manche einer möglichen Überfüllung der Norm et cetera. Solche Testkriterien werden aber meist transparent aufgeführt und die Verbraucher müssen eben entscheiden, ob der jeweilige Test ihren Kriterien mit der jeweiligen Gewichtung entspricht.“
 
Austausch!
Dass Reithelme nach einem Sturz mit Kopfbeteiligung und spätestens fünf Jahre nach Verkauf ausgetauscht werden müssen, ist eine wichtige Info für Ihre Kunden!

 

Foto: © holzijue Pixabay

 
Wahl-Reitsport:
Sicherheit als eine Kernkompetenz
WAHL hat sich vor längerer Zeit auf das im Reitsport sehr wichtige und umfassende Thema Sicherheit fokussiert. Mitinhaber Andreas Wahl erklärt, worauf es ihm und seinem Team ankommt: Damit es unserem Kunden an nichts fehlt, bieten wir an erster Stelle ein breites und tiefes Helmsortiment an. Namhafte Marken wie UVEX, CASCO oder KASK bieten Spielraum aufgrund von Formen und Farben. Neben kompetenter Beratung durch geschulte Mitarbeiter können wir unser Angebot ergänzen, indem wir herstellerabhängig mit Garantieerweiterungen oder kostenloser Überprüfung auf Bruchschäden aufwarten. Auch durch den Hersteller gewährte Preisnachlässe (zum Teil bis 50 Prozent) auf Nachkäufe nach einem Helmbruch sind immer wieder ein beliebtes Verkaufsargument. Für den Hersteller ebenfalls interessant, weil der Kunde der Marke treu bleibt.
 
Komfortabler Schutz
Einen weiteren Fokus legen wir auf Rückenprotektoren. Sie sollen nicht nur höchsten Schutz bieten, sondern auch beim Reiten komfortabel und angenehm zu tragen sein. Dazu haben wir in Zusammenarbeit mit der Firma Komperdell unsere Wahl-Sicherheitsweste Safe Lite entwickelt, die wir neben anderen Herstellern im Angebot führen. Die Airbag-Westen der Marke Helite runden unseren Sicherheitswesten-Bereich perfekt ab. Damit der Kunde ein Gefühl für die Ware bekommen kann, bieten wir Leihwesten an, die der Kunden für ein paar Tage testen kann, oder lösen auf Wunsch auch die Airbag-Westen vor Ort aus. In unregelmäßigen Abständen, zum Teil in Absprache mit den verschiedenen Vereinen oder Reitschulen, haben wir auch schon Falltrainings angeboten, in denen die verschiedenen von uns angebotenen Produkte ausprobiert werden können.
 
Vorrat an Ersatzteilen
Last but not least versuchen wir Ersatzteile für alle gängigen Produkte vorrätig zu halten. Auch falls einmal ein Verstellrädchen eines Reithelms kaputt sein sollte, tauschen wir es sofort, sofern möglich, direkt im Laden für den Kunden aus. Mit unserem Versand-Service können Kunden auch per Telefon Ersatzteile ordern, die wir in der Regel, sofern auf Lager, innerhalb von eins bis drei Tagen an sie rausschicken. Besten Dank, Andreas Wahl, www.wahl-reitsport.com

 
 

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